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Infoblatt zur Service-Hotline

Quelle: BMVI

Die Koalition hat sich am 1. Oktober 2018 auf ein Konzept für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in unseren Städten verständigt. Mehrere Maßnahmen sollen dazu führen, dass der Schadstoffausstoß der Diesel-Fahrzeuge, die sich besonders viel in den Innenstädten bewegen, wirksam reduziert wird. Dabei sollen Belastungen für die betroffenen Bürger möglichst vermieden werden.

Das Sofortprogramm Saubere Luft 2017 - 2020

Der Bund hat auf dem zweiten Kommunalgipfel am 28. November 2017 mit dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ ein Maßnahmenpaket für bessere Luft in Städten aufgelegt. Für das Sofortprogramm steht ab sofort 1 Milliarde Euro bereit.

Gegenstand des Programms sind Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastruktur, Maßnahmen für die Digitalisierung von Verkehrssystemen sowie Maßnahmen zur Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen. Alle Maßnahmen sollen bis 2020 Wirkung entfalten.

Das Sofortprogramm soll soweit möglich auf Grundlage der bestehenden Förderrichtlinien des Bundes umgesetzt werden. Bestehende Förderprogramme werden finanziell aufgestockt. Wo erforderlich, legt der Bund neue Förderprogramme auf.

Mehr Informationen zum Sofortprogramm, den einzelnen Maßnahmen und Förderrichtlinien

Umtausch oder Nachrüstung

Blauer Himmel mit Wolken

Quelle: Fotolia / Robert Kneschke

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat gemeinsam mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Ergebnisse auf einer Bundespressekonferenz vorgestellt.
Das Konzept im Überblick.

32 Antworten

FAQ
Frequently Asked Questions

Quelle: ileezhun / Fotolia

Immer wieder erreichen den Minister Fragen von Dieselfahrern.
Gibt es Umstiegsprämien? Drohen Fahrverbote?
Hier die wichtigsten Antworten im Überblick

Eckpunkte für Maßnahmen der Bundesregierung zur Umsetzung des Konzepts für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in
unseren Städten

Information

Quelle: Fotolia / vege

Hier gelangen Sie zum Dokument.

"Was passiert mit meinem Diesel?"

Hier beantwortet Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die fünf wichtigsten Fragen der Diesel-Fahrer.

Hier beantwortet Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die wichtigsten Fragen der Diesel-Fahrer.

Die gesamte Bundespressekonferenz zum Konzept für saubere Luft

Die gesamte Bundespressekonferenz zum Konzept für saubere Luft

Bundesminister Scheuer in der Aktuellen Stunde zu Dieselfahrverboten in Großstädten

Bundesminister Andreas Scheuer in der Aktuellen Stunde zu Dieselfahrverboten in Großstädten am 11.10.2018

Gesamte Pressekonferenz mit Bundesminister Andreas Scheuer zur Verhandlung mit Dieselherstellern 08.11.2018.

Pressekonferenz nach Verhandlung mit deutschen Autoherstellern

Bundesminister Andreas Scheuer:

Mehr als fünf Stunden habe ich intensiv mit den Vertretern der deutschen Autohersteller verhandelt – am Ende mit einem konstruktiven Ergebnis. Sowohl VW als auch Daimler und BMW werden sicherstellen, dass ihre Kunden mit dem Auto mobil bleiben.
Konkret bedeutet dies: Die deutschen Autohersteller haben mir zugesagt, mit maximaler Anstrengung die Umtausch-Aktionen voran zu treiben und die notwendige Modernisierung mit sauberen Fahrzeugen zu erreichen. Das sind Maßnahmen, die sofort wirken.
Zweitens: Für die nach den Umtausch-Aktionen verbleibenden Euro-5-Diesel wird es herstellerspezifische Maßnahmen geben. In diesem Zusammenhang sagen die deutschen Hersteller bis zu 3000 Euro pro Fahrzeug zu. Dazu können auch Hardware-Nachrüstungen zählen. Technische Lösungen für Pkw-Hardwarenachrüstungen werden nach der erforderlichen Entwicklungs- und Zulassungszeit nicht kurzfristig am Markt verfügbar sein. Zur Zeit kann niemand sagen, wie teuer eine Hardware-Nachrüstung für Diesel-Pkw tatsächlich sein wird.
Klar ist aber auch: Alle deutschen Hersteller halten unverändert die technischen Bedenken gegenüber Hardware-Nachrüstungen aufrecht. Für die einzelnen Hersteller bedeutet dies: BMW unterstützt keine Hardware-Nachrüstung, VW und Daimler sind dazu bereit.
Die beteiligten deutschen Autohersteller sind überzeugt, dass mit der konsequenten Umsetzung der bereits auf den Weg gebrachten Maßnahmen – dem Programm Saubere Luft, den Software-Updates, den Umtauschprämien und der Bestandserneuerung sowie den Programmen für die Kommunen – die Luft in den Intensivstädten schnell deutlich besser wird.