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Bundesminister Alexander Dobrindt
Bundesminister Alexander Dobrindt

Quelle: BMVI

Ergebniskonferenz zum Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) am 14./15.12.2016 in Berlin

Seit 10 Jahren fördert die Bundesregierung die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Insgesamt 1,4 Milliarden Euro haben Bund und Industrie im Zeitraum 2006-2016 investiert. Zahlreiche Verkehrsprojekte wurden erfolgreich umgesetzt – u.a. in den Bereichen Straße, Schiene, Luft und Wasser.
Aufgrund des großen Erfolgs wird die Förderung 2016-2026 fortgesetzt. Alleine das BMVI stellt fast 250 Millionen Euro bis 2019 zur Verfügung.

Bundesminister Dobrindt:

Wir stehen mit der Elektromobilität und dem automatisierten‎ und vernetzten Fahren vor der größten Mobilitätsrevolution seit der Erfindung des Automobils. Die Brennstoffzelle ist eine Schlüsseltechnologie dieser Entwicklung. Bereits seit 10 Jahren fördern wir Innovationen in diesem Bereich und unterstützen die Marktvorbereitung von Produkten. Nun setzen wir das erfolgreiche Regierungsprogramm fort. Damit gestalten wir einen spannenden Baustein für die Antriebswende zur Elektromobilität.

Quelle: BMVI

Einzelne Bilder dieser Fotostrecke können Sie in voller Größe im Album auf Flickr herunterladen.

Quelle: BMVI

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Bilanz NIP I

  • Das NIP bringt rund 500 Unternehmen zusammen. USA, Japan, Südkorea und Deutschland sind bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie führend.
  • Selbstverpflichtung der Industrie zur Herstellung von Wasserstoff zu 50 Prozent aus Erneuerbaren Energien.
  • Weltweit einheitlicher Betankungsstandard von 700bar geschaffen.
  • Gründung von H2 Mobility, ein Joint Venture der Industrie zum Aufbau eines flächendeckenden Tankstellennetzes für Wasserstoff in Deutschland.
  • Straßenverkehr: Mit dem Projekt "Clean Energy Partnership" (CEP) wurde die Alltagstauglichkeit der Mobilität mit Wasserstoff im Zusammenspiel zwischen Brennstoffzellenfahrzeug, Betankung mit Wasserstoff, Herstellung von Wasserstoff und Nutzung durch Testkunden erprobt. Hier ein paar Beispiele:

    • Pkw im Test in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt
    • Busse in Berlin, Hamburg, Stuttgart
    • Erste Brennstoffzellen-Carsharing-Flotte in München
  • Schienenverkehr: Entwicklung eines Brennstoffzellen-Triebzuges zum Einsatz auf nicht elektrifizierten Strecken (50 Prozent aller Nebenstrecken in Deutschland). Ab 2017 soll der Testbetrieb in Niedersachsen starten, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg folgen.
  • Luftverkehr: Testflug mit Wasserstoff-betriebenem Flugzeug am 29.09.2016 in Stuttgart.
  • Schifffahrt: Einsatz von Brennstoffzellensystemen zur Bordstromversorgung und als Antriebstechnologie bei kleineren Schiffen.

Konferenz NIP mit BM Dobrindt

Ausblick NIP II

  • Aufgrund des großen Erfolgs wird das Regierungsprogramm im Zeitraum 2016-2026 fortgesetzt. Das Bundeskabinett hat dies am 28.09.2016 beschlossen.
  • Fast 250 Millionen Euro stellt alleine das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) von 2016 bis 2019 für die Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zur Verfügung.
  • Die Mittel des BMVI stehen u.a. für die Förderung für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) bereit. Ziel ist es, Produkte, die technisch ausgereift sind, wettbewerbsfähig zu machen, und die Wasserstoffinfrastruktur, also z.B. Tankstellen, auszubauen. Förderanträge können seit Oktober 2016 gestellt werden.

Konferenz NIP mit BM Dobrindt