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Ein Kleintransporter fährt durch einen Tunnel

Quelle: Adobe Stock / Shutter81

Das BMDV stellte ab dem 01. Januar 2019 rund 333 Millionen Euro für die Hardware-Nachrüstungen von leichten und schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen bereit, um die besonders von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffenen Städte zu unterstützen.

Förderberechtigt waren:

  • Fahrzeughalter mit gewerblich genutzten Fahrzeugen der Klassen M1, M2, N1 und N2 mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8-7,5 t,
  • die ihren Firmensitz in einer der von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Städte mit einem Stickstoffdioxid-Jahresmittelwert von mehr als 40 Mikrogramm/Kubikmeter betroffenen Stadt oder den angrenzenden Landkreisen hatten
  • sowie die gewerblichen Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in der Stadt hatte (25 Prozent oder mehr der Aufträge pro Jahr bzw. 25 Prozent oder mehr des Umsatzes).

Für die Förderung musste zudem eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) für die Nachrüstsysteme nachgewiesen werden. Damit wurde sichergestellt, dass die Einsparziele in Höhe von bis zu 85 Prozent auch im Realbetrieb erreicht werden.

Förderanträge für die Nachrüstung leichter (2,8–3,5 t zulässige Gesamtmasse) und schwerer (3,5–7,5 t zulässige Gesamtmasse) Handwerker- und Lieferfahrzeuge konnten ab dem 01. Januar 2019 bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen gestellt werden.
Die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung betrugen bei den leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen 4.000 bis 8.000 Euro pro Fahrzeug, bei den schweren Fahrzeugen 6000 bis 12.000 Euro. Die Förderquote betrug bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten.
Pro Fahrzeug war dieser Zuschuss bei Fahrzeugen unter 3,5 t auf einen Höchstbetrag von 3.600 Euro und bei den Fahrzeugen ab 3,5 t auf einen Höchstbetrag von 4.800 Euro begrenzt.
Die Förderung war bis 31.12.2021 befristet.