Alle aktuellen Artikel Alle aktuellen Artikel
Ein Mensch steht neben einem Lastenrad und hält einen Fahrradhelm

Quelle: Adobe Stock / pikselstock

Bundesminister Andreas Scheuer:

Deutschland soll Fahrradland werden! Deshalb fördern wir auch 2020 mit rund 4,2 Millionen Euro regionale Fahrrad-Projekte. Damit wollen wir noch mehr Menschen für den Umstieg auf das Fahrrad begeistern.

Zu den Projekten in Baden-Württemberg

Pfeil runter

Mit dem Projekt „CapeReviso“ wollen die Universität Stuttgart, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der ADFC Bundesverband die Verkehrssicherheit erhöhen. Anhand innovativer Ansätze des Machine Learning, der Humansensorik und der Virtuellen Realität soll ein Werkzeug für die Stadt- und Verkehrsplanung entwickelt werden, das Interaktionen von Fußgängern und Radfahrenden abbilden und zukünftig geplante Varianten simulieren kann. Ziel der Erprobung im Simulator und im Living Lab ist die Gestaltung einer konfliktfreieren Infrastruktur an der Schnittstelle von Rad- und Fußverkehr. Kommunen soll damit eine verbesserte Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung von Radverkehrsprojekten zur Verfügung stehen.

Die Ausweitung von Mietsystemen für Lastenräder will das Vorhaben „TINK-Netzwerk“ durch die Gründung eines kommunalen Netzwerks beschleunigen. Hierzu sollen Städte zur Einrichtung eines Mietsystems für Lastenräder beraten werden, Qualitätsstandards definiert, ein einheitliches Buchungssystem entwickelt und ein „Wander-Mietradsystem“ erprobt werden.

Zur Förderung

Zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nicht investive Projekte mit rund 4,3 Millionen Euro/Jahr. Dabei werden insbesondere solche Projekte unterstützt, die – nach modellhafter Umsetzung und Erprobung – auch an anderen Orten in der Bundesrepublik wertvolle Beiträge für den Radverkehr leisten können.

Dazu gehören u.a. die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Leitfäden, die Durchführung von Informations- und Kommunikationskampagnen oder die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Neben den zwei Projekten in Baden-Württemberg erhalten zehn weitere Projekte in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein eine Förderung. Dies sind die ersten Projekte, die eine Bewilligung aus dem Förderaufruf für den Projektstart 2020 zur Umsetzung des NRVP erhalten. Weitere Vorhaben des Förderaufrufs sind im 4. Quartal zur Bewilligung vorgesehen.

Zu den Projekten in Berlin

Pfeil runter

Mit dem Projekt „MoBild – Mobilitätsbildung“ wollen die Technische Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin die Mobilitätsbildung bei Kindern und Jugendlichen stärken. Dafür entwickeln und testen die Projektpartner neue Lehr- und Lernansätze in Kitas, Schulen und Verkehrsschulen. Zudem soll die Qualifikation von (zukünftigen) Lehrkräften und Erzieher*innen unterstützt werden.

Mit dem Projekt „SAFENESS“ will die Technische Universität Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrenden aufschlüsseln und dadurch die Verkehrssicherheit steigern. Das Projekt untersucht die Auswirkungen unterschiedlicher Radverkehrsführungsformen auf den Fußverkehr. Dadurch sollen Erkenntnisse gewonnen werden, welche Formen von Radverkehrsinfrastruktur sich positiv oder negativ auf das Unfallgeschehen, das Unfallrisiko und das Konfliktpotential zwischen Radfahrenden und Fußgängern auswirken.

Das Projekt „NahMob“ der Technischen Universität Berlin wird modellhaft ein Nahmobilitätskonzept für ein hochverdichtetes städtisches Quartier in Berlin entwickeln. Ziel ist die Umgestaltung des Stadtraums zu Gunsten des Fuß- und Radverkehrs, wobei die Belange der Anwohnenden, der kommunalen Politik und der Planung einbezogen und berücksichtigt werden sollen.

Das Projekt „MMoNK“ untersucht die verkehrlichen Wirkungen und Nutzungskonflikte von neuer, elektrisch unterstützter Mikromobilität auf Geh- und Radwegen. Das gemeinsam vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) umgesetzte Vorhaben soll helfen, ein geregeltes Miteinander verschiedener Verkehrsmittel zu ermöglichen und das Ausrollen neuer Mobilitätsangebote, z.B. E-Scooter, im Hinblick auf gute Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr zu begleiten.

Zur Förderung

Zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nicht investive Projekte mit rund 4,3 Millionen Euro/Jahr. Dabei werden insbesondere solche Projekte unterstützt, die – nach modellhafter Umsetzung und Erprobung – auch an anderen Orten in der Bundesrepublik wertvolle Beiträge für den Radverkehr leisten können.

Dazu gehören u.a. die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Leitfäden, die Durchführung von Informations- und Kommunikationskampagnen oder die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Neben den vier Projekten in Berlin erhalten acht weitere Projekte in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein eine Förderung. Dies sind die ersten Projekte, die eine Bewilligung aus dem Förderaufruf für den Projektstart 2020 zur Umsetzung des NRVP erhalten. Weitere Vorhaben des Förderaufrufs sind im 4. Quartal zur Bewilligung vorgesehen.

Zu den Projekten in Nordrhein-Westfalen

Pfeil runter

Mit dem Projekt „Die Radwende“ setzt die Stadt Bad Honnef auf einen integrierten Ansatz, um den Radverkehr vor Ort attraktiver gestalten. So soll der Komfort beim Fahrradfahren erhöht werden. Dafür wird die Fahrradinfrastruktur ausgebaut. Zugleich will die Stadt mit Hilfe einer Kommunikationsstrategie mehr Bürgerinnen und Bürger für das Fahrrad gewinnen.

Mit dem Projekt „ENTLASTA“ will die Bergische Universität Wuppertal zukünftige Anforderungen an die Netze und Elemente der Radverkehrsinfrastruktur, die sich aus dem steigenden Lastenradaufkommen ergeben, ermitteln. Ziel ist es, den Einsatz des Lastenrades sowohl im Wirtschaftsverkehr als auch im Alltagsverkehr für alle Verkehrsteilnehmenden und Lastenradnutzenden funktional, komfortabel, konfliktfrei und sicher zu gestalten.

Mit dem Kampagnenprojekt „IKFS“ will die Stadt Köln zum richtigen Verhalten auf Fahrradstraßen aufklären. Obwohl Fahrradstraßen mittlerweile seit 1997 Teil der Straßenverkehrsordnung sind, sind vielen Verkehrsteilnehmenden das Konzept und die Verkehrsregeln dazu nicht geläufig. Eine modellhafte stadtweite Kampagne soll helfen, diese Wissenslücken zu schließen.

Zur Förderung

Zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nicht investive Projekte mit rund 4,3 Millionen Euro/Jahr. Dabei werden insbesondere solche Projekte unterstützt, die – nach modellhafter Umsetzung und Erprobung – auch an anderen Orten in der Bundesrepublik wertvolle Beiträge für den Radverkehr leisten können.

Dazu gehören u.a. die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Leitfäden, die Durchführung von Informations- und Kommunikationskampagnen oder die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Neben den drei Projekten in Nordrhein-Westfalen erhalten neun weitere Projekte in Baden-Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein eine Förderung. Dies sind die ersten Projekte, die eine Bewilligung aus dem Förderaufruf für den Projektstart 2020 zur Umsetzung des NRVP erhalten. Weitere Vorhaben des Förderaufrufs sind im 4. Quartal zur Bewilligung vorgesehen.

Zu dem Projekt in Rheinland-Pfalz

Pfeil runter

Ziel des Projekts „AllRad“ der Hochschule Mainz ist, das Fahrradfahren im Alltag attraktiver zu gestalten. Die Hochschule entwickelt ein Konzept, mit dem Radwegenetze besser betreut und unterhalten werden können. Dieses soll den Straßenbaulastträgern zur Verfügung gestellt werden.

Zur Förderung

Zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nicht investive Projekte mit rund 4,3 Millionen Euro/Jahr. Dabei werden insbesondere solche Projekte unterstützt, die – nach modellhafter Umsetzung und Erprobung – auch an anderen Orten in der Bundesrepublik wertvolle Beiträge für den Radverkehr leisten können.

Dazu gehören u.a. die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Leitfäden, die Durchführung von Informations- und Kommunikationskampagnen oder die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Neben dem Projekt in Rheinland-Pfalz erhalten elf weitere Projekte in Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein eine Förderung. Dies sind die ersten Projekte, die eine Bewilligung aus dem Förderaufruf für den Projektstart 2020 zur Umsetzung des NRVP erhalten. Weitere Vorhaben des Förderaufrufs sind im 4. Quartal zur Bewilligung vorgesehen.

Zu den Projekten in Schleswig-Holstein

Pfeil runter

Im Rahmen des Projekts „RADSCHLAG“ planen das Institut für Vernetztes Denken Bredeneek und Bike Citizens Schulprojektwochen, in denen Jugendliche ihre Ideen für einen besseren Radverkehr in Schleswig-Holstein einbringen können. Ziel ist, gemeinsam eine App sowie eine landesweite Kommunikationskampagne zu entwickeln, die die Menschen spielerisch zum Radfahren motiviert. Ab 2021 soll allen Interessierten aus der Region eine App zur Verfügung stehen, die nicht nur Radrouten ausweist, sondern auch die Nutzung des Fahrrads belohnt und Aktionen bietet.

Mit dem Projekt „Zehn-Argumente“ der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein (RAD.SH) sollen die wichtigsten Argumente zur Nutzung des Fahrrads gesammelt werden. Diese werden im Rahmen von Youtube-Videos und einer Postkartenbroschüre aufbereitet und anschließend Verantwortungsträgern und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Zur Förderung

Zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nicht investive Projekte mit rund 4,3 Millionen Euro/Jahr. Dabei werden insbesondere solche Projekte unterstützt, die – nach modellhafter Umsetzung und Erprobung – auch an anderen Orten in der Bundesrepublik wertvolle Beiträge für den Radverkehr leisten können.

Dazu gehören u.a. die Erstellung von Machbarkeitsstudien und Leitfäden, die Durchführung von Informations- und Kommunikationskampagnen oder die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Neben den zwei Projekten in Schleswig-Holstein erhalten zehn weitere Projekte in Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein eine Förderung. Dies sind die ersten Projekte, die eine Bewilligung aus dem Förderaufruf für den Projektstart 2020 zur Umsetzung des NRVP erhalten. Weitere Vorhaben des Förderaufrufs sind im 4. Quartal zur Bewilligung vorgesehen.

Zum Nationalen Radverkehrsplan 2020

Das Ziel des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) ist es, den Radverkehr attraktiver und sicherer zu machen und den Umweltverbund aus ÖPNV, Fuß- und Radverkehr zu stärken. Der NRVP zeigt Bund, Ländern und Kommunen – den jeweiligen Zuständigkeiten entsprechend – konkrete Maßnahmen auf, um den Radverkehr zu stärken: von der Verkehrssicherheit über Infrastruktur, Elektromobilität und Fahrradtourismus bis hin zur Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln. Der NRVP wird derzeit mit der Perspektive 2030 überarbeitet und neu aufgestellt.