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Bundesminister Scheuer spricht mit Kindern über Radverkehr

Quelle: BMVI

Bundesminister Andreas Scheuer:

„Die Radfahrer in Deutschland brauchen mehr Platz und sichere Radwege. In Nordrhein-Westfalen fördern wir deshalb mit rund 800.000 Euro die Planung einer neuen 12-kilometerlangen Radvorrangroute. In Zukunft können Radler hier schnell, sicher und bequem zwischen Düren und Jülich pendeln. So motivieren wir noch mehr Menschen zum klimafreundlichen Aufsatteln.“

Zum Projekt der Radvorrangroute

  • Mit der neuen Verbindung plant der Kreis Düren erstmals eine durchgängige Radroute zwischen Düren und Jülich.
  • Das BMVI fördert 90 % der Planungskosten.
  • Die gut ausgebaute Infrastruktur soll Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h ermöglichen.
  • In Kreuzungsbereichen ist zudem der Einbau bewegungsinduzierter Leuchten vorgesehen.
  • Der Bau soll voraussichtlich in 2022 beginnen, die Fertigstellung ist für Ende 2024 geplant.

Zur Förderung

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland im Zeitraum von 2020 bis 2023 mit insgesamt 127 Mio. Euro. 34 Projektskizzen wurden bisher ausgewählt.

Das BMVI unterstützt investive Maßnahmen, die

  • die zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr beitragen, etwa

    • richtungsweisende infrastrukturelle Bauwerke, wie Fahrradbrücken, Unterführungen, vollautomatische Fahrradparkhäuser oder fahrradgerechte Kreuzungslösungen an großen Knotenpunkten
  • und/oder eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern, etwa

    • urbane oder quartiersbezogene Mobilitätskonzepte und -maßnahmen zum Radverkehr und seiner Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln und dem Fußverkehr.

Gefördert werden die Planung und Realisierung von Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Die geförderten Projekte sollen Modellcharakter haben, Erkenntnisse aus der Praxis liefern und damit auch auf andere Orte übertragbar sein.