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Bundesminister Andreas Scheuer:

Ich will dauerhaft mehr Platz und mehr Sicherheit für die Radfahrer in Deutschland - besonders im hektischen Großstadtverkehr. In Hamburg fördern wir deshalb mit bis zu 5,7 Millionen Euro den Umbau des Ballindamm. Mitten im Stadtzentrum entstehen jetzt neue, breite Fahrradstreifen. Schon im November haben die Hamburger Radler hier freie Fahrt.

Zum Projekt "Ballindamm“:

  • Das BMVI fördert mit bis zu 5,7 Mio. Euro den fahrrad- und fußgängerfreundlichen Umbau des Ballindamm in Hamburg.
  • Im Rahmen des Projekts soll der motorisierte Verkehr auf jeweils einer Spur geführt werden. Auf dem gewonnenen Platz werden großzügige Radfahrstreifen angelegt und eine Promenadensituation für den Fußverkehr geschaffen.
  • Damit sollen Gefahrensituationen entschärft und dem wachsenden Radverkehrsaufkommen rund um die Binnenalster Rechnung getragen werden.
  • Begleitende Maßnahmen wie Radabstellanlagen, Sitzmöglichkeiten, Promenadenbeleuchtung, Flächenentsieglung und Neuanpflanzungen sollen zudem die Aufenthaltsqualität auf dem Ballindamm steigern.
  • Das Projekt ist Teil eines Gesamtkonzepts der Stadt Hamburg: Rund um die Binnenalster sollen durchgängige Fahrradstreifen entstehen, die gleichzeitig als Knotenpunkt für die zentralen Velorouten Hamburgs in der City dienen.
  • Der Umbau soll bis zum November dieses Jahres fertiggestellt werden.

Zum Förderprogramm:

Über die Förderrichtlinie für innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland stellt das BMVI im Zeitraum von 2020 bis 2023 insgesamt 125 Mio. zur Verfügung. 34 Projektskizzen mit einem Gesamtvolumen von rd. 105,8 Mio. wurden bisher ausgewählt. 17 befinden sich derzeit im Bewilligungsverfahren. Der Umbau des Ballindamm ist das erste geförderte Projekt in diesem Programm.

Das BMVI unterstützt investive Maßnahmen, die

  • die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern, indem sie vor allem einen Beitrag zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr leisten, etwa

    • richtungsweisende infrastrukturelle Bauwerke, wie Fahrradbrücken, Unterführungen, vollautomatische Fahrradparkhäuser oder fahrradgerechte Kreuzungslösungen an großen Knotenpunkten
  • und/oder eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern, etwa

    • urbane oder quartiersbezogene Mobilitätskonzepte und -maßnahmen zum Radverkehr einschließlich seiner Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln und dem Fußverkehr.

Gefördert werden die Planung und Realisierung von Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Aus der modellhaften Erprobung und Anwendungspraxis der Projekte sollen neue Ideen und Konzepte entwickelt werden, die auch an anderen Orten wertvolle Beiträge zur Verbesserung des Radverkehrs leisten können.