Alle Formate Alle aktuellen Artikel
Elektromobilität

Quelle: Fotolia / kasto

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) investiert in ein dichtes Netz von Schnelladestationen auf Bundesautobahnen. Hierfür sollen alle bewirtschafteten Rastanlagen auf den Bundesautobahnen mit Schnellladesäulen und Parkplätzen für E-Fahrzeuge ausgestattet werden.

Das BMVI hat mit der Autobahn Tank & Rast GmbH (TuR) vereinbart, gemeinsam alle rund 400 eigenen Raststätten auf Bundesautobahnen mit Schnellladesäulen und Parkplätzen für Elektrofahrzeuge auszustatten. Geplant ist, dass bis Ende 2017 alle 400 Ladestationen fertiggestellt sind.

Das BMVI und die TuR übernehmen die anfallenden Kosten für die Baumaßnahme. Dazu zählen u.a. die Kabelverlegung bis zur Schnelladesäule und die Herstellung der Schnellladesäule selbst. Für die Betriebs-, Wartungs- und Unterhaltungskosten kommt TuR auf. Die Ladesäulen sind mit allen gängigen Steckersystemen kompatibel.

Allen weiteren Konzessionsnehmern von Raststätten auf Bundesautobahnen hat das BMVI die identischen Vereinbarungen zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur angeboten. Das sind rund 30 Standorte, die Konzessionäre sind Unternehmen der Mineralölwirtschaft sowie Einzelunternehmer.