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Mehrere Fahrradfahrer

Quelle: Fotolia / zozzzzo

Wie kein anderes Verkehrsmittel gewinnt das Fahrrad zunehmend an Beliebtheit und begeistert mit gelungenen Innovationen. Es steht für Lebensqualität in den Städten und Gemeinden und trägt dazu bei, aktuelle Herausforderungen wie die Verbesserung der Luftqualität zu meistern.

Der Fahrradmonitor nimmt aktuelle Themen wie Radschnellwege und Pendlerpotentiale in den Blick. Zusätzlich gibt er einen Überblick über regionale Erhebungen, z.B. in Bayern.

Ferlemann:

Der Radverkehr liegt im Trend, besonders in den Städten. Das drückt sich vielerorts in wachsenden Radverkehrsanteilen aus. Erfreulicherweise nimmt auch das öffentliche Interesse am Radverkehr stetig zu. Die Fahrradbranche mit vielen mittelständischen Unternehmen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir wollen weiter daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr zu verbessern.

Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Markt für Fahrräder und Elektrofahrräder, sondern auch ein beeindruckender Produktionsstandort mit namhaften Herstellern.
Die Bundesregierung fördert Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur und innovative Modellprojekte.
Das BMVI stellt in diesem Jahr ca. 100 Mio. Euro für den Radwegebau an Bundesstraßen und Bundeswasserstraßen zur Verfügung. Hinzu kommen Finanzhilfen für die Länder und Kommunen für den Bau von Radschnellwegen i.H. von 25 Mio. Euro jährlich.

Ferlemann:

Besonders positiv: Wir haben den Radschnellwegeförderung durch den Bund auf den Weg gebracht, die überaus gut angenommen wird. Damit erschließen wir bei den Pendlern ein hohes Verlagerungspotential: 45% der Pendler, die heute andere Verkehrsmittel nutzen, können sich vorstellen, auf einer Radschnellverbindung mit dem Rad zur Arbeit oder zur Ausbildung zu fahren.