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Landschaft mit Autobahn aus Vogelperspektive

Quelle: Unsplash

Das Standortkonzept der Autobahn GmbH des Bundes und des Fernstraßen-Bundesamtes (FBA) steht.
Nach intensiven Gesprächen mit Personalvertretern, Gewerkschaften und Ländern konnte das Konzept finalisiert werden. Dabei wurden Anregungen der Beteiligten aufgenommen.

Als Hauptsitz des FBA wurde Leipzig auf Vorschlag des BMVI vom Bundeskabinett bestimmt. Das FBA wird ferner bis zu maximal vier weitere Standorte haben. Davon werden drei Standorte in Bonn, Gießen und Hannover angesiedelt.

Mit der Autobahn GmbH des Bundes werden ab dem 1.1.2021 Planung, Bau, Betrieb, Erhalt, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Bundesautobahnen vom Bund übernommen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

Das Standortkonzept der größten Reform in der Geschichte der Autobahnverwaltung ist ausgereift, breit diskutiert und wurde von den Länderverkehrsministern einstimmig beschlossen. Jetzt müssen wir die nächsten wichtigen Schritte gehen. Jeder muss sich der Bedeutung dieser großen Reform bewusst sein.

Die Autobahn GmbH des Bundes hat ihren Sitz in Berlin. Im Juli 2018 wurde den Ländern das finale Standortkonzept der Gesellschaft mit 10 Niederlassungen, 30 dauerhaften und 11 temporären Außenstellen mitgeteilt. Die Verantwortungsbereiche sind Bundesländer übergreifend angelegt. Die Niederlassungen sollen jeweils ein vergleichbar großes Bestandsnetz und ein vergleichbar großes Streckennetz im Jahr 2030, dem Zeithorizont des aktuellen Bedarfsplangesetzes, betreuen.

Die temporären Außenstellen dienen in der Regel zur Betreuung laufender großer Bedarfsplan-Projekte.
Durch die Außenstellen wird die wichtige Präsenz in der Fläche gesichert. Sie sind Ansprechpartner für regionale Akteure, z.B. Kommunalvertreter. Zudem werden mit ihnen die Strukturen in den Regionen gestärkt. Kriterien für die Auswahl sind vor allem bewährte Länderstrukturen.

Im Standortkonzept sind zudem alle Betriebsdienst-Standorte berücksichtigt, an denen aktuell Aufgaben für Bundesautobahnen ausgeführt werden. Zudem sieht das Standortkonzept vor, dass die insgesamt 40 Fernmeldemeistereien und Leitzentralen mit Bundesautobahn-Aufgaben im Bestand zunächst eins zu eins erhalten bleiben. Hinsichtlich der vorhandenen Ausbildungsstandorte der Länder im Bereich der Bundesfernstraßen strebt der Bund Kooperationen mit Ländern an.

Nächste Schritte

In den Jahren 2019 und 2020 ist der kontinuierliche Aufbau von der Autobahngesellschaft des Bundes und des FBA vorgesehen, so dass ein möglichst reibungsloser Betriebsbeginn zum 01.01.2021 gewährleistet ist. Aktuell werden die konkreten Transformationsplanungen gemeinsam von den Ländern, der Autobahn GmbH des Bundes, dem FBA und dem BMVI vorbereitet und umgesetzt.