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Containerschiff im Hafen

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Seit dem 04. Januar 2019 können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, außeruniversitäre Einrichtungen, Ingenieurbüros und Konsortien/Verbünde der vorgenannten Einheiten wieder Projektideen über das Förderportal des Bundes (http://foerderportal.bund.de/) einreichen. Letzter Tag zur Einreichung der Projektideen ist der 05. April 2019. Antragsteller mit positiv bewerteten Projektskizzen werden in einem zweiten Schritt zur Vorlage förmlicher Antragsunterlagen aufgefordert.

In den beiden bisherigen Aufrufen für das Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) wurden 35 Verbundprojekte mit insgesamt 126 Partnern und 52,5 Mio. Euro Fördervolumen ausgewählt.

Gefördert wird die Entwicklung innovativer Technologien zur Digitalisierung der Hafenwirtschaft. Ziel ist es, die Häfen bei der Bewältigung des anwachsenden Umschlagaufkommens zu unterstützen und Logistikketten zu optimieren. Die Forschungsaktivitäten sollen dazu beitragen, vorhandene Arbeitsplätze zu erhalten bzw. neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Projekte können eine große Bandbreite umfassen – vom Einsatz automatisierter Systeme für den Güterumschlag über die IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung bis hin zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Die Förderung erfolgt anteilig. Für Durchführbarkeitsstudien und Projekte der industriellen Forschung können bis zu 50 Prozent der Projektkosten übernommen werden. Bei Projekten der experimentellen Entwicklung sind es bis zu 25 Prozent. Für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Durchführbarkeitsstudien kann die Förderung unter bestimmten Voraussetzungen erhöht werden.