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Küstenschiff

Quelle: AdobeStock / Kara

Die Küstenschifffahrt ist in Bezug auf den regionalen und europäischen Warentransport, als auch im Hinblick auf weitere küstennahe Betätigungsfelder, wie z.B. den Aufbau und Betrieb von Offshore-Windparks, von hoher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Die Förderrichtlinie „Nachhaltige Modernisierung von Küstenschiffen“ (NaMKü) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bildet den Rahmen für die Unterstützung der deutschen Küstenschifffahrt bei der Modernisierung von Bestandsschiffen sowie einer innovativen und technologisch führenden Ausrüstung von Schiffsneubauten. Pro Jahr stellt das BMVI nach derzeitiger Planung etwa 10 Mio. Euro an Fördermitteln für die dargestellten Maßnahmen zur Verfügung.

Ziel ist es, die Küstenschifffahrt nachhaltig und technologieoffen zu modernisieren. Diese Innovationsimpulse und finanziellen Anreize sollen zur Reduzierung von Luftschadstoffen, Treibhausgasen sowie zu einer Verbesserung der Energieeffizienz der Schiffe führen. Hierzu sind Motorenmodernisierungen sowie Maßnahmen zur Schadstoffminderung und zur Verbesserung der Energieeffizienz im Sinne der Richtlinie förderfähig. Somit soll die Umsetzung der Richtlinie einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz-, Luftreinhaltungs- und Nachhaltigkeitsziele leisten.

Auf Basis der Förderrichtlinie, die ab dem 01.01.2021 gilt, wird zeitnah ein Förderaufruf zur Einreichung von Projektanträgen veröffentlicht.

Bei Fragen kann der beauftragte Projektträger TÜV Rheinland Consulting GmbH über
namkue@de.tuv.com oder telefonisch unter 030/ 756874 201 kontaktiert werden.