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Verwaltung und Betreuung der Wasserstraßen

Quelle: Fotolia / Irina Fischer

Die Binnenschifffahrt hat nicht nur eine verkehrliche Bedeutung in Deutschland und Europa, sondern auch eine umweltpolitische Relevanz, da sie gemessen an den Transportmengen immer noch der umweltfreundlichste Verkehrsträger ist. Bei diesen Betrachtungen spielen nicht nur die Emissionen eine Rolle, sondern auch Themen wie Lärm sowie energie- und volkswirtschaftliche Elemente. Außerdem hat die Binnenschifffahrt eine wirtschafts- und gesellschaftspolitische Bedeutung.

Nachholbedarf besteht jedoch bei den Emissionen von Stickoxid und Feinstaub. Auch im Hinblick auf die Klimaschutzziele ist eine Minderung der Kohlendioxidemissionen erforderlich. Mit neuen Motoren, alternativen Antrieben und Abgasnachbehandlungssystemen lässt sich die Klima- und Umweltfreundlichkeit der deutschen Binnenschiffsflotte steigern.

Die "Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bildet den Rahmen für die Unterstützung der deutschen Binnenschifffahrt bei der Modernisierung von Bestandsschiffen und der Ausrüstung von Binnenschiffsneubauten mit emissionsärmeren Motoren und alternativen Antrieben.

Ziel dieser Richtlinie ist es, die Binnenschifffahrt technologieoffen energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher zu gestalten. Durch die Förderung sollen gezielte Anreize für Investitionen in emissionsärmere Motoren, emissionsmindernde Technologien und lärmmindernde Maßnahmen gesetzt werden. Zusätzlich können kraftstoffsparende Technologien und Maßnahmen gefördert werden.

Das Förderprogramm wird von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt betreut.

Nähere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier.