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Verwaltung und Betreuung der Wasserstraßen

Quelle: Fotolia / Irina Fischer

Die Binnenschifffahrt hat nicht nur eine verkehrliche Bedeutung in Deutschland und Europa, sondern auch eine umweltpolitische Relevanz, da sie gemessen an den Transportmengen immer noch der umweltfreundlichste Verkehrsträger ist. Bei diesen Betrachtungen spielen nicht nur die Emissionen eine Rolle, sondern auch Themen wie Lärm sowie energie- und volkswirtschaftliche Elemente. Außerdem hat die Binnenschifffahrt eine wirtschafts- und gesellschaftspolitische Bedeutung.

Die weiterentwickelte neue „Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 24. Juni 2021 soll deutschen Binnenschiffern einen Anreiz geben, ihr Binnenschiff durch Investitionen in neue emissionsärmere Antriebssysteme oder sogar Nullemissionsantriebe, die Ausstattung an Bord mit digitaler Informationstechnik und Assistenzsystemen sowie in Umbaumaßnahmen für eine größere Einsatzfähigkeit bei Niedrigwasser insgesamt zukunftsfähig zu machen. Gleichzeitig soll die Binnenschifffahrt so zur Erreichung der CO2-Einsparziele des Verkehrssektors beitragen.

Mit der Konzentration von Maßnahmen auf Bereiche mit dem höchsten Mehrwert für die Binnenschifffahrt soll ihr Potenzial als sicherer, nachhaltiger und effektiver Verkehrsträger in der multimodalen Transportkette gestärkt werden. Die Förderung wird die nachhaltige Modernisierung und Zukunftsfähigkeit der Binnenschiffsflotte mit attraktiven finanziellen Anreizen vorantreiben.

Das Förderprogramm wird von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt betreut.

Nähere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier.