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Motorboot auf dem Rhein

Quelle: Fotolia / Björn Wylezich

Wassersport erfreut sich wachsender Beliebtheit und ist für viele Regionen Deutschlands ein wichtiger Wirtschaftszweig. Mit der neuen Sportbootführerscheinverordnung erleichtert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Zugang zum Wassersport, gleicht die Regelungen in Deutschland an die einiger Nachbarstaaten an und baut Bürokratie ab.

Die neue Sportbootführerscheinverordnung (SpFV) ist am 10. Mai 2017 in Kraft und die Sportbootführerscheinverordnungen Binnen und See außer Kraft getreten.

Mit der Verordnung gehen verschiedene Neuerungen einher. Die Anhebung der Längenbegrenzung von Fahrzeugen im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtsstraßen außerhalb des Rheins auf 20 Meter dürfte für die wassersportinteressierten Personen das Highlight der Verordnung sein. Zudem ist der Weg für den Führerschein im Kartenformat ab dem 1. Januar 2018 geebnet. Prüfungen zum Erwerb des Sportbootführerscheins mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen können nun auch auf ausländischen Gewässern abgenommen werden. Die Prüfungsinhalte haben sich nicht geändert. Ausbildungsstätten/Sportbootschulen müssen ihre Ausbildung nicht vollständig überarbeiten. Es gibt marginale Änderungen, die redaktioneller Art sind, wie beispielsweise die Bezeichnung der Führerscheine.