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30D Karte (Quelle: BMVI)

Was ist Ihre Geschichte?

Vielen Dank für Ihre Geschichte!

Was ist Ihre Geschichte zu 30 Jahre Mauerfall und Wiedervereinigung? Das haben wir Sie vor einem guten Jahr gefragt. Wir wollten wissen, was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben auf Ihrem ersten Weg von Ost nach West oder West nach Ost. Und Sie haben uns Ihre einzigartigen Geschichten geschickt!

Nun hat die Jury die 25 Gewinnergeschichten ausgewählt. Bundesminister Andreas Scheuer, Sigrid Nikutta – Bahnvorstand DBCargo, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Marco Wanderwitz, die ehemalige deutsche Schwimmerin Antje Buschschulte, Frau Dr. Bergmann-Pohl - von April bis Oktober 1990 Präsidentin der frei gewählten Volkskammer waren begeistert von euren vielfältigen und persönlichen Erinnerungen.

Die ausgewählten Geschichten können Sie hier nachlesen.

Neben dem Geschichten-Wettbewerb haben uns auch Politiker, wie z.B. Wolfgang Schäuble und Franz Müntefering sowie Kollegen aus dem BMVI und andere Zeitzeugen ihre Erinnerungen an die bewegende Zeit erzählt.

Ein Stück Zeitgeschichte inkl. einer neuen Freundschaft

Ein Brief von Matthias Gräber.

Als ich in meiner Tätigkeit als Busfahrer bei den Stadtwerken Mainz den Aushang gelesen habe „Berlin braucht Busfahrer“, habe ich im März 1990 sofort „ja“ gesagt. In diesem Zeitraum benötigte Berlin Busse und Fahrer um dem Ansturm, der die Grenzöffnung mit sich brachte, Herr zu werden. Dazu gab es einen Aufruf an alle große Städte im Westen, hierzu Fahrer und wenn möglich auch Fahrzeuge abzustellen. Gesagt - getan, 4 Wochen lang ab ins IBIS Hotel nach Berlin. Das dies mein erster Flug (FFM-Berlin) war nur so am Rande.

Aber ich war nicht allein. Ein mir bis dato unbekannter Kollege aus Mainz kam mit mir, sodass unsere Aufgabe darin bestand, uns im Betriebshof 5 einzufinden und dort die Linie 86 (Berlin Grunewald) in einer Früh- und Spätschicht zu besetzen (Die Taktzeit damals lag bei ungefähr 10 min.). ... hier geht es weiter

Alle Geschichten können Sie hier nachlesen.

Weitere Geschichten

17 Lebensadern zwischen Ost und West: Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE)

Zahlreiche Verkehrsprojekte auf Schiene, Straße und Wasserstraße haben Ost und West in den vergangenen Jahrzehnten zusammengeführt. Insbesondere die 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) sind ein wichtiger Beitrag zur Wiedervereinigung.

Andreas Scheuer, Bundesminister

Quelle: http://www.andreas-scheuer.de/presse/

Jeder von uns hat seine persönliche Geschichte zur Wiedervereinigung. Ich war damals 15 und habe gemeinsam mit meinen Eltern gebannt die Nachrichten im Fernsehen verfolgt. Ich werde auch nie vergessen, wie ich als junger Abgeordneter das erste Mal über die ruckelige A 9 von Passau nach Berlin gefahren bin. Seitdem hat sich enorm viel getan: Das BMVI hat mit den 17 Verkehrsprojekten Deutsche Einheit unser Land mit vereint. Wir sind auch ein Einheitsministerium!

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Das VDE-Programm mit einem Gesamtvolumen von fast 42 Milliarden Euro hat der Bund 1991 aufgelegt, um das Zusammenwachsen der ost- und westdeutschen Länder zu beschleunigen. Denn nach dem Mauerfall 1989 und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 hatte sich schnell gezeigt: Die wesentlichen Lebensadern, die Verkehrswege zwischen Ost und West, waren entweder ganz gekappt oder schwer beeinträchtigt.

Für einzelne Verkehrsprojekte und deren Umsetzung klicken Sie auf die Ziffern und sehen Sie, was sich alles verändert hat:

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Einen Gesamtüberblick zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit (VDE) finden Sie hier.

Elbbrücke Dömitz

Quelle: BMVI

So fing alles an

Nach den emotionalen und aufwühlenden Ereignissen des Mauerfalls am 09. November 1989 tagte bereits im Januar 1990 erstmals eine deutsch-deutsche Verkehrsexpertengruppe, um den Weg für die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit zu bereiten. Die Auswirkungen der 28 Jahre währenden deutschen Teilung traten bei den Verkehrsprojekten besonders krass hervor. Die Ost-West Lebensadern waren zerschnitten oder ganz zerstört. Nach dem Besuch von Helmut Kohl am 19.12. 1989 mehr

Der Kommission gehörten Vertreter beider deutscher Verkehrsministerien sowie des Finanzministeriums an.
Lesen Sie hier die ganze Geschichte, die unser Kollege Dr. Jürgen Huber, damals Abteilungsleiter Straßenbau, aufgeschrieben hat. (Quelle: "Straße und Autobahn" Heft 1/2012)

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