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30D Karte (Quelle: BMVI)

Was ist Ihre Geschichte?

"30D-Wege durch Deutschland"- Riesenvielfalt der Geschichten - Was ist Ihre?

Im Juni 2019 haben wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn die Aktion "30 D - Wege durch Deutschland" gestartet. Wir waren alle gespannt auf die Resonanz.

Nun, ein Jahr später, sind wir begeistert und beeindruckt, was Sie uns an vielfältigen persönlichen Erlebnissen geschildert haben. Davon hatten wir nicht zu träumen gehofft!
So schrieb uns ein Busfahrer aus Mainz, der sich mit einem Kollegen Anfang des Jahres 1990 ganz spontan auf den Weg nach Berlin machte, um als Fahrer auszuhelfen. Nach der Grenzöffnung am 9. November 1989 kamen unzählige Besucher nach West-Berlin. Da es noch keine Navigationsgeräte gab, leiteten die Fahrgäste ihn und seinen Bus durch die Stadt.
Gefreut haben wir uns auch über die Erinnerungen eines früheren Kollegen, der im Straßenbau tätig war und aktiv die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit Anfang der neunziger Jahre mitgeplant hat. Seine Erinnerungen sind mit den vielen anderen schönen Geschichten, auch von Prominenten, auf dieser Seite zu finden.

Die Bahn als Partner hat die Aktion „30 D – Wege durch Deutschland“ über ihr ICE-Portal geteilt und so für viele Einsendungen von Geschichten und Fotos gesorgt.
Bald ist der 30. Jahrestag der deutschen Einheit und auch die Aktion geht in den Endspurt: Noch bis zum 31 Juli können Sie uns Ihre Geschichte der deutschen Einheit zuschicken. Was war Ihr erster Weg von Ost nach West oder umgekehrt? Den Hauptgewinnern winkt ein dreitägiger Berlinbesuch.

Wir freuen uns auf Ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Ihr Video laden Sie bitte hier hoch.

Sie können uns Ihre Geschichte auch gern schreiben per Mail an:
buergerinfo@bmvi.bund.de

oder per Post:
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat L24 Kennwort „30D“
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Den Anfang haben bereits einige Mitarbeiter und Politiker gemacht. Manche von ihnen waren beim Fall der Mauer damals hautnah dabei.

Ein Stück Zeitgeschichte inkl. einer neuen Freundschaft

Ein Brief von Matthias Gräber.

Als ich in meiner Tätigkeit als Busfahrer bei den Stadtwerken Mainz den Aushang gelesen habe „Berlin braucht Busfahrer“, habe ich im März 1990 sofort „ja“ gesagt. In diesem Zeitraum benötigte Berlin Busse und Fahrer um dem Ansturm, der die Grenzöffnung mit sich brachte, Herr zu werden. Dazu gab es einen Aufruf an alle große Städte im Westen, hierzu Fahrer und wenn möglich auch Fahrzeuge abzustellen. Gesagt - getan, 4 Wochen lang ab ins IBIS Hotel nach Berlin. Das dies mein erster Flug (FFM-Berlin) war nur so am Rande.

Aber ich war nicht allein. Ein mir bis dato unbekannter Kollege aus Mainz kam mit mir, sodass unsere Aufgabe darin bestand, uns im Betriebshof 5 einzufinden und dort die Linie 86 (Berlin Grunewald) in einer Früh- und Spätschicht zu besetzen (Die Taktzeit damals lag bei ungefähr 10 min.). ... hier geht es weiter

Auch Sie können uns gern schreiben:
an buergerinfo@bmvi.bund.de oder auf dem Postweg an: Ref. L24 BMVI, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin

17 Lebensadern zwischen Ost und West: Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE)

Zahlreiche Verkehrsprojekte auf Schiene, Straße und Wasserstraße haben Ost und West in den vergangenen Jahrzehnten zusammengeführt. Insbesondere die 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) sind ein wichtiger Beitrag zur Wiedervereinigung.

Andreas Scheuer, Bundesminister

Quelle: http://www.andreas-scheuer.de/presse/

Jeder von uns hat seine persönliche Geschichte zur Wiedervereinigung. Ich war damals 15 und habe gemeinsam mit meinen Eltern gebannt die Nachrichten im Fernsehen verfolgt. Ich werde auch nie vergessen, wie ich als junger Abgeordneter das erste Mal über die ruckelige A 9 von Passau nach Berlin gefahren bin. Seitdem hat sich enorm viel getan: Das BMVI hat mit den 17 Verkehrsprojekten Deutsche Einheit unser Land mit vereint. Wir sind auch ein Einheitsministerium!

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Das VDE-Programm mit einem Gesamtvolumen von fast 42 Milliarden Euro hat der Bund 1991 aufgelegt, um das Zusammenwachsen der ost- und westdeutschen Länder zu beschleunigen. Denn nach dem Mauerfall 1989 und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 hatte sich schnell gezeigt: Die wesentlichen Lebensadern, die Verkehrswege zwischen Ost und West, waren entweder ganz gekappt oder schwer beeinträchtigt.

Für einzelne Verkehrsprojekte und deren Umsetzung klicken Sie auf die Ziffern und sehen Sie, was sich alles verändert hat:

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Einen Gesamtüberblick zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit (VDE) finden Sie hier.

Elbbrücke Dömitz

Quelle: BMVI

So fing alles an

Nach den emotionalen und aufwühlenden Ereignissen des Mauerfalls am 09. November 1989 tagte bereits im Januar 1990 erstmals eine deutsch-deutsche Verkehrsexpertengruppe, um den Weg für die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit zu bereiten. Die Auswirkungen der 28 Jahre währenden deutschen Teilung traten bei den Verkehrsprojekten besonders krass hervor. Die Ost-West Lebensadern waren zerschnitten oder ganz zerstört. Nach dem Besuch von Helmut Kohl am 19.12. 1989 mehr

Der Kommission gehörten Vertreter beider deutscher Verkehrsministerien sowie des Finanzministeriums an.
Lesen Sie hier die ganze Geschichte, die unser Kollege Dr. Jürgen Huber, damals Abteilungsleiter Straßenbau, aufgeschrieben hat. (Quelle: "Straße und Autobahn" Heft 1/2012)

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