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Fahrräder (Quelle: iStock/ svetikd)

Das große Fahrrad-Dossier

Ob als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit, Schule oder Ausbildung, für die Freizeit oder den Urlaub: Das Fahrrad liegt in Deutschland mehr denn je im Trend. Über 80 Prozent der Deutschen nutzen das Fahrrad. Damit sind wir eine der führenden Fahrradnationen. Immer mehr Menschen verzichten vor allem bei Distanzen von bis zu 15 Kilometern auf ihr Auto und nehmen stattdessen das Fahrrad. Gut so! Denn Radfahren entlastet die Umwelt und fördert die eigene Fitness. Zudem ist das Fahrrad ein wichtiger Technologieträger: Es ist Vorreiter für Elektroantriebe und gewinnt durch die Digitalisierung weiter an Attraktivität. Grund genug für das BMVI, die Weiterentwicklung und Verbesserung des Radverkehrs mit Nachdruck voranzutreiben.

STVO-Novelle für mehr Fahrrad-Sicherheit

Quelle: BMVI / unsplash

Das Fahrrad wird in Deutschland immer beliebter – Stellenwert des Autos sinkt

Fahrrad-Monitor 2019 mit Zahlen, Daten und Fakten jetzt online!

Die Fahrrad-Nutzung in Deutschland steigt weiter an: 44% der Menschen in Deutschland nutzen regelmäßig das Fahrrad. Damit fahren im Vergleich zu den Vorjahresstudien mehr Menschen täglich oder mehrmals pro Woche Rad. (2017: 41%, 2015: 38%).

Die vollständige Fassung des Fahrrad-Monitor 2019 finden Sie hier.

Eine Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse des Fahrrad-Monitor 2019 finden Sie hier.

Nationaler Radverkehrsplan 3.0

Der Nationale Radverkehrsplan (NRVP) ist die Strategie der Bundesregierung zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. Im NRVP enthalten sind Leitbilder, Themenschwerpunkte und konkrete Ziele, die Bund, Länder und Kommunen sowie weitere Akteure innerhalb ihrer Zuständigkeiten verfolgen.

Bis einschließlich 2020 gilt der aktuelle NRVP – Zeit, bereits nach vorne zu blicken und den nächsten Radverkehrsplan zu entwickeln.

Bis zum 30. Juni 2019 haben wir Ihre Ideen, Wünsche und Anregungen rund um das Thema Radverkehr unter zukunft-radverkehr.bmvi.de gesammelt. Die Online-Bürgerbeteiligung ist nun abgeschlossen.

Die Ergebnisse der Onlinebefragung zum Nationalen Radverkehrsplan finden Sie hier.


Der Prozess zum NRVP 3.0

Prozessgrafik NRVK 2019-2021

Quelle: BMVI

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Andreas Scheuer, Bundesminister

Quelle: http://www.andreas-scheuer.de/presse/

2.220 Ideen, Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland und über 26.000 Bewertungen - herzlichen Dank für Ihre Beteiligung und Ihren Input! Die Auswertung zeigt: Lückenlose Infrastruktur und das Fahrradpendeln sind Ihre wichtigsten Zukunftsthemen. Wir haben Ihre Beiträge sorgfältig ausgewertet, jetzt nehmen wir sie mit in den anstehenden Fachdialog mit den Expertinnen und Experten und dann in den Aufstellungsprozess zum Nationalen Radverkehrsplan.

Die Leitziele des NRVP 3.0

Leitziel: Lückenloser Radverkehr in Deutschland

Eine zum Radfahren motivierende Infrastruktur ist in allen Regionen der entscheidende Schlüssel für die Höhe des Radverkehrsanteils und wird von den Radfahrenden immer stärker eingefordert. Durch eine sichere und attraktive Infrastruktur – bestehend aus gut ausgebauten Radwegen und Kreuzungen sowie Park-Infrastruktur und Sharing-Systemen – werden die umfassenden Potenziale des Radverkehrs genutzt, Konflikte unter den Verkehrsteilnehmern verringert und das Verkehrssystem als Ganzes optimiert.

Leitziel: Vision Zero im Radverkehr

Alle Altersgruppen, von Kindern bis Senioren, sollen in Deutschland sicher Fahrrad fahren. Das zeigt sich sowohl in der objektiven Sicherheit als auch durch das subjektive Sicherheitsempfinden. Alltagstauglichkeit und individueller Spaß am Radfahren werden ebenso gestärkt wie die Bedeutung des Fahrrads als alltägliches Verkehrsmittel.

Leitziel: Urbaner Lastenverkehr wird Radverkehr

Intelligente City-Logistik bedeutet eine immer stärkere Einbeziehung des Fahrrads. Das (Lasten-) Fahrrad schöpft seine Potenziale in der Lieferkette voll aus und sorgt für eine emissionsfreie Zustellung auf der letzten Meile.

Leitziel: Deutschland wird Fahrrad-Pendlerland

Das Fahrrad wird das Verkehrsmittel der Wahl im Berufsverkehr. Sowohl der tägliche Arbeitsweg als auch Dienstwege während der Arbeitszeit werden bevorzugt mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Leitziel: Deutschland wird Fahrradstandort

Das Image sowie das Wissen über das Fahrrad und den Radverkehr werden sowohl in der Gesellschaft als auch in der Fachöffentlichkeit konsequent verbessert. Daraus entstehen Innovations- und Wirtschaftspotenziale, die konsequent genutzt und gefördert werden.

Leitziel: Radverkehr wird intelligent, smart und vernetzt

Digitalisierung treibt Innovation – auch im Radverkehr. Daten ermöglichen eine passgenaue Planung von Infrastruktur und Verkehrssteuerung, optimieren die Vernetzung zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten und machen Radfahren schneller, sicherer und attraktiver.

Leitziel: Radverkehr erobert Stadt und Land

Durch attraktive öffentliche Räume mit passenden Angeboten für den Radverkehr in der Stadt und auf dem Land werden Lebens- und Aufenthaltsqualität verbessert und Bewohnerinnen und Bewohner zur aktiven Bewegung motiviert. So entstehen lebendige und attraktive Städte und Regionen.

Leitziel: Das Fahrrad im Zentrum moderner Mobilitätssysteme

Durch schlanke Prozesse und effektive Förderungen in Politik und Planung wird Radverkehr als zentraler Bestandteil nachhaltiger Mobilität ambitioniert vorangetrieben. Gesellschaft und Fachakteure werden aktiv in den Prozess eingebunden und so bedarfsgerechte Lösungen erarbeitet.

Weiterführende Informationen

Ein Fahrrad in Bewegung. (Quelle: BMVI - Susanne Panozzo)

Finanzielle Förderung des Radverkehrs

Das BMVI stellt aus dem laufenden Haushalt 2019 rd. 160 Mio. Euro für die Förderung des Radverkehrs bereit. 98 Mio. Euro stehen im Haushalt des BMVI für den Radwegebau an Bundesstraßen und 1,3 Mio. Euro für die Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen für den Radverkehr zur Verfügung; hinzu kommen 5 Mio. Euro für die Förderung von nicht investiven Projekten zur Umsetzung des NRVP sowie 2 Mio. Euro für die Umsetzung des Projektes „Radweg Deutsche Einheit“. Zudem stehen 25 Mio. Euro für die Förderung von Radschnellwegen bereit. Außerdem kann das BMVI erstmals auch investive Modellprojekte mit einem neuen Titel i. H. v. 20 Mio. Euro fördern. Mit einem Fördervolumen in Höhe von 10 Mio. Euro können zudem bestimmte Kraftfahrzeuge mit Abbiegeassistenzsystemen aus- und nachgerüstet werden.

Der Bund stellt den Ländern außerdem seit 2007 nach dem Entflechtungsgesetz jährlich Beträge aus dem Bundeshaushalt u.a. zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden zur Verfügung. Diese so genannten Kompensationsmittel belaufen sich auf rund 1,336 Mrd. € pro Jahr. Sie dienen vor dem Hintergrund der Föderalismusreform I der Finanzierung von Investitionen in den ÖPNV und den kommunalen Straßenbau, können aber nach Maßgabe des jeweiligen Landesrechts auch für die Radverkehrsinfrastruktur verwendet werden.

Nicht investive Modellprojekte

Die Bundesregierung nimmt jährlich fünf Millionen Euro für innovative Modellprojekte rund um den Radverkehr in die Hand. Damit werden Forschungsprojekte, Studien (z.B. Fahrrad-Monitor) und Sicherheitskampagnen zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) durchgeführt. Gegenwärtig laufen im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans rund 50 Projekte. Allein im Laufe des Jahres 2019 starten rund 21 neue Projekte. Förderschwerpunkte sind die Nutzerfreundlichkeit und die Verkehrssicherheit.

Investive Modellprojekte

2019 fördert das BMVI auch investive Modellprojekte mit einem neuen Titel i.H.v. 20 Mio. Euro.

Die Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland vom 21. Juni 2019 wurde am 08.07.2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Förderaufruf ist veröffentlicht. Gefördert werden Leuchttürme des Radverkehrs, wie z.B. fahrradgerechte Kreuzungs-Lösungen großer Knotenpunkte, Brückenbauwerke, Unterführungen oder vollautomatische Fahrradparkhäuser. Interessenbekundungen konnten bis zum 27.09.2019 beim Projektträger eingereicht werden.

Radschnellwege - Highspeedverbindungen für den Radverkehr

Radschnellwege bringen Radlerinnen und Radler auf die Überholspur. Auf diesen exklusiv für sie reservierten Strecken mit bestimmten baulichen Standards kommen Radfahrende schnell und sicher ans Ziel. Radschnellwege haben eine ausreichende Breite, sind gut beleuchtet und bis auf wenige Ausnahmen ohne Stopp zu befahren. Damit sind Radschnellwege insbesondere für urbanen Räume und Metropolregionen interessant und können eine echte Alternative insbesondere für Pendler sein. Darüber hinaus können Radschnellwege dazu beitragen, negative Verkehrsfolgen wie Lärmbelästigung und Schadstoffemissionen zu reduzieren und wirken sich positiv aufs Klima aus.

Der Bund fördert Radschnellwege in der Baulast der Länder und Kommunen mit zunächst 25 Mio. Euro jährlich (bis 2030 rd. 318 Mio. €). Die Förderquote beträgt bis zu 75 % der förderfähigen Kosten. Die entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern ist im September 2018 in Kraft getreten. Die Mittel können in einem formlosen und unbürokratischen Förderantragsverfahren abgerufen werden.
Deutschlandweit haben Radschnellwege nach ersten Meldungen der Länder ein Potenzial von insgesamt rund 630 Kilometern Streckenlänge. Ein erstes Teilstück des Radschnellweges 1 im Ruhrgebiet (RS1) ist bereits befahrbar.

Weiterführende Informationen

Zwei Fahrräder werden im Wasser gespiegelt. (Quelle: BMVI - Christine Hoppe)

Der Deutsche Fahrradpreis

Der Deutsche Fahrradpreis 2020

Der Deutsche Fahrradpreis geht in die nächste Runde. Vom 16. September 2019 bis zum 16. Dezember 2019 können Bewerbungen für die besten Projekte der Radverkehrsförderung in Deutschland in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation eingereicht werden.

Das Bewerbungsformular sowie weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf www.der-deutsche-fahrradpreis.de.

Gewinner 2019

Am 13. Mai 2019 wurden unter großem Beifall auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Dresden die Gewinner des Deutschen Fahrradpreises 2019 ausgezeichnet.

In der Kategorie Infrastruktur belegt das Projekt Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes in der Metropole Ruhr den ersten Platz. Aus einem touristisch geprägten Radverkehrsnetz soll für die Metropole Ruhr als größten Ballungsraum Deutschlands ein Radwegenetz für den Alltagsverkehr geschaffen werden. Für das künftige Netz mit rund 1.800 Kilometer gibt es bereits einen Bedarfsplan.

In der Kategorie Service kann sich das Konzept Freie Lastenräder gegen 39 Mitbewerber durchsetzen. Mit 85 Initiativen, knapp 200 Rädern und mehr als 10.000 Nutzenden ist es das größte Fahrrad-Verleihsystem, das kostenfrei der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

In der Kategorie Kommunikation räumt das Kölner Aktionsbündnis #RingFrei den ersten Platz ab. Durch eine gezielte Ansprache der Öffentlichkeit und der Einbindung von Fußgängern, Radfahrern, Einzelhändlern, Planern, Verwaltungsmitarbeitern und Politik hat das Bündnis eine Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht auf den Kölner Ringen und eine Transformation des Kölner Boulevards unter der Maxime „eine Spur dem Auto, eine Spur dem Rad und den Fußgängern den Gehweg“ angestoßen.

Den Fotowettbewerb gewinnt der Schüler Lennard Prediger. Unter dem Motto „Radfahren verbindet“ wurden aus rund 400 Einreichungen die besten Fotos von Amateur-und Profi-Fotografen gesucht. Lennard Prediger erhielt für sein Foto seiner Großeltern beim E-Bike-Fahren im Publikumsvoting die meisten Stimmen.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Mit dem Deutschen Fahrradpreis wollen wir gute und innovative Projekte zur Förderung des Radverkehrs bei Entscheidungsträgern und Fachleuten bekannt machen und für das Radfahren werben. Deshalb zeichnen wir jedes Jahr neben den Beispielen aus der Praxis auch die Fahrradfreundlichste Persönlichkeit aus - eine Art Botschafter für das Rad. Ich freue mich, diesen Preis heute an Max Raabe zur verleihen. Es gibt wenig überzeugtere Radfahrer als ihn. Er radelt nicht nur das ganze Jahr - egal ob es stürmt oder schneit. In seinem Song „Fahrrad fahr'n“ besingt er seine Liebe zum Rad auch noch mit Zeilen wie „Manchmal läuft im Leben alles glatt - Vorausgesetzt, dass man ein Fahrrad hat.

Richtungsweisende Innovationen – von Radfahrern für Radfahrer

Der Deutsche Fahrradpreis wird seit dem Jahr 2000 jährlich vom BMVI und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. ausgelobt.
Als Partner und Sponsoren des Wettbewerbs engagieren sich der Zweirad-Industrie-Verband e.V. und der Verbund Service und Fahrrad g.e.V

Ausführliche Informationen zu den Nominierten, die Jurybegründung, Factsheets zu den Gewinnern sowie Bilder der Preisverleihung finden Sie auf der Website des Deutschen Fahrradpreises.

Weiterführende Informationen

Radverkehr (Quelle: BMVI)

Radweg Deutsche Einheit

Am 9. November 2019 jährt sich der Mauerfall und im darauffolgenden Jahr die Deutsche Einheit zum 30. Mal. Wie weit ist Deutschland seitdem zusammen gewachsen? Sind wir ein Volk? Auf der Suche nach der „deutschen Seele“ radelt die deutsch-iranische Fotografin Mina Esfandiari mit eigener Muskelkraft entlang des offiziellen Radwegs Deutsche Einheit von West nach Ost (Bonn –> Berlin) und sammelt in ihrem Foto-Essay persönliche Geschichten, Stimmungen und Porträts. Wo steht Deutschland heute? Was eint uns? Was teilt uns? Eine Bestandsaufnahme. Hier geht’s zum Artikel.

30 Jahre Mauerfall – Der „Radweg Deutsche Einheit“ - Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass, Sie auf das Projekt „Radweg Deutsche Einheit“ aufmerksam zu machen. Nähere Informationen finden Sie in unserem Infobrief.

Mina auf dem Radweg Deutsche Einheit

Quelle: BMVI

Mit dem Fahrrad von Bonn nach Berlin – oder umgekehrt?

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 2015 hat das BMVI das Projekt Radweg Deutsche Einheit initiiert. Der Radweg verbindet die Städte Bonn und Berlin; er steht symbolisch für das Zusammenwachsen der deutsch-deutschen Verkehrsinfrastruktur. Dabei führt er durch insgesamt sieben Länder: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. Unterwegs radeln Sie an rund 100 historischen Schauplätzen und Erinnerungsstätten vorbei.

Sie werden staunen!

Waren Sie zum Beispiel schon mal am Deutschen Eck in Koblenz oder in der Sacrower Heilandskirche in Potsdam? Entlang der gesamten Route können Sie bald moderne Radstätten mit freiem WLAN, digitalen Touchpads und Solarzellentechnik kostenfrei nutzen. Hier können Sie Ihr Elektrofahrrad aufladen, sich über die Region informieren, Ihre weitere Route planen oder die nächste Unterkunft buchen. Damit Sie unterwegs auf Bus und Bahn umsteigen können, ist der Radweg an über 180 Knotenpunkten an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden, darunter an 135 Bahnhöfe und 19 Fernbusbahnhöfe. Anfangs- bzw. Endpunkte des Radwegs sind die Standorte des BMVI in Bonn und Berlin.

Über die komoot-App können Sie sich den Radweg auf Ihr Smartphone holen und auch einzelne Etappen bequem planen.

komoot-App für Android (Google)
komoot-App für Android (Google)

Quelle: Radweg Deutsche Einheit

komoot-App für iOS (Apple)
komoot-App für iOS (Apple)

Quelle: Radweg Deutsche Einheit

Weiterführende Informationen

Bibliothek (Quelle: unsplash)

Stiftungsprofessuren Radverkehr

Radverkehr wird Uni-Fach

Wir wollen den Radverkehr noch attraktiver und sicherer machen. Deshalb holen wir das Thema in die Hörsäle. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die ihr Know-how dann vor Ort einbringen und in den Kommunen und Städten umsetzen.
Gefördert werden Professuren zu Radverkehrsthemen aus den Fachrichtungen Ökonomie, Verkehrsplanung, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften sowie Technik und Digitalisierung. Die Professuren sollen nach Möglichkeit bereits zum Sommersemester 2020 starten.

Bis zum 30.06.2019 konnten Interessenbekundungen eingereicht werden.
Neun Interessenbekunder wurden aufgefordert, förmliche Förderanträge bis zum 15. November 2019 einzureichen.
Danach entscheidet das BMVI, welche Professuren gefördert werden können.

Das BMVI startet das Förderprogramm „Stiftungsprofessuren Radverkehr“ im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020. Dieser zeigt Bund, Ländern und Kommunen – den jeweiligen Zuständigkeiten entsprechend –konkrete Maßnahmen auf, um den Radverkehr zu stärken: von der Verkehrssicherheit über Infrastruktur, Elektromobilität und Fahrradtourismus bis hin zur Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln. Mit den geförderten Professuren sollen Synergien genutzt werden, um den Nationalen Radverkehrsplan effektiv umzusetzen. Ziel ist eine interdisziplinäre Vernetzung.

Weiterführende Informationen

Radverkehr (Quelle: Adobe Stock / Halfpoint )

Fahrradportal

Digitale Vernetzung – immer am Puls der Zeit

Als größte deutschsprachige Informations- und Kommunikationsplattform für den Radverkehr bündelt das Fahrradportal - ein zentrales Instrument des Nationalen Radverkehrsplans - für Fachleute aus Verwaltung und Forschung, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, aktuelle Informationen rund um den Radverkehr. Hierzu zählen die neuesten Maßnahmen, Entwicklungen und Statistiken, Neuerungen in den Regelwerken, Veranstaltungen, Forschungsberichte und Veröffentlichungen, gute Praxisbeispiele sowie Finanzierungsmöglichkeiten. Berichtet wird vorwiegend aus dem Inland, aber ausgewählte Entwicklungen, Veröffentlichungen, Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele aus dem Ausland bieten auch den Blick über den Tellerrand. Damit ist das Fahrradportal ein wichtiges Instrument, um die Umsetzung einer radverkehrsfreundlichen Politik durch Wissensaustausch und Kommunikation zu fördern.

Das Fahrrad ist mir ein Herzensanliegen. Der Radverkehr wird in Zukunft noch wichtiger. Er ist unverzichtbarer Teil der Lösung, um Mobilitätswachstum und Umweltschutz zu vereinen.

Karola Lambeck, Radverkehrsbeauftragte des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur

Weiterführende Informationen

Radfahrer (Quelle: unsplash)

Innovationen made in Germany

Das Fahrrad ist eine herausragende Erfindung und hat sich in unserer Gesellschaft als modernes Verkehrsmittel etabliert. Seit 1817 gehört das Fahrradfahren zu den schönsten Formen der Fortbewegung.

Kaum eine Erfindung begleitet uns so treu durch unser Leben wie das Fahrrad. Von den ersten wackeligen Fahrversuchen als Kind bis zu gemütlichen Spazierfahrten im hohen Alter bleibt unser Fahrvergnügen ungebrochen. Egal wie alt wir sind, das Fahrradfahren verlernen wir nie. Dabei ist das Rad viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: In zwei Jahrhunderten wurde in Deutschland das Rad immer wieder neu erfunden und so unsere Welt und unseren Alltag nachhaltig verändert. Seit seiner Erfindung durch Karl Drais vor 200 Jahren wurde das Fahrrad stetig weiterentwickelt. Ob als Renn-, Falt-, Liege-, Lasten- oder Elektrorad – ob mit einem, zwei oder drei Rädern: Mit seinen vielen Modellvarianten ist das Fahrrad der beste Beweis dafür, dass Leidenschaft erfinderisch macht.