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Die Nominierungen für die besten Computerspiele "made in Germany" stehen fest. Aus dieser engeren Wahl wird die Jury die Preisträger ermitteln, die am 15. Mai in München ausgezeichnet werden.

Aus 140 Einreichungen um den höchsten Award für digitale Spiele "Made in Germany" wurden 21 Computerspiele nominiert, jeweils drei Spiele in sieben Kategorien.

Unter den Top-Spielen finden sich Multi-Millionen-Euro-Produktionen ebenso wie Erstlingswerke von Independent-Entwicklern, fröhliche Kinderspiele und ernste Themen, klassische Genres und völlig neue Spielkonzepte. Über jeweils zwei Nominierungen dürfen sich die Spielentwickler Golden Tricycle und Hahn Film AG aus Berlin sowie Black Forrest Games aus Offenburg freuen. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hamburg (HAW), Gewinnerin im letzten Jahr in der Kategorie "Bestes Nachwuchskonzept" und Preisträger Daedalic Entertainment (Hamburg) für das "Beste Deutsche Spiel 2013" sind ebenfalls erneut nominiert.

Auch in diesem Jahr hat die Auswahl beim DCP gezeigt, welches Kreativpotenzial in der Gamesbranche steckt. Computerspiele sind Kunstwerke und zu wichtigen Kulturgütern geworden. Deshalb habe ich mich wiederholt dafür ausgesprochen, Games ähnlich hochwertig zu fördern wie den Film,

so Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und für den Deutschen Bundestag in der Jury.

Die Nominierten (in nicht wertender, alphabetischer Reihenfolge) sind:

  • Kategorie I: Bestes Deutsches Spiel:

    • Crysis 3 (Crytek, Electronic Arts)
    • Giana Sisters: Twisted Dreams – Rise of the Owlverlord (Black Forrest Games)
    • The Inner World (Studio Fizbin, Headup Games)
  • Kategorie II: Bestes Kinderspiel:

    • Giana Sisters: Twisted Dreams – Rise of the Owlverlord (Black Forrest Games)
    • Malduell (Cribster)
    • The Night of the Rabbit (Daedalic Entertainment, rondomedia)
  • Kategorie III: Bestes Jugendspiel:

    • Beatbuddy: Tale of the Guardians (THREAKS)
    • CLARC (Golden Tricycle / Hahn Film AG)
    • Das Schwarze Auge – Memoria (Deadalic Entertainment, Koch Media)
  • Kategorie IV: Bestes mobiles Spiel:

    • CLARC (Golden Tricycle / Hahn Film AG)
    • Jelly Splash (wooga)
    • Symmetrain (Black Pants Studio)
  • Kategorie V: Bestes Serious Game

    • The Day the Laughter Stopped (Hypnotic Owl)
    • Evolution: Indian Hunter (Scorpius Forge)
    • Rise of Venice (Kalypso Media)
  • Kategorie VI: Bestes Browsergame

    • ANNO Online (Blue Byte, Ubisoft)
    • Rail Nation (Bright Future, Travian Games)
    • Steam Power 1830 (Hexagon Game Labs)
  • Kategorie VII: Bestes Nachwuchskonzept

    • The Gaudy Woods (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)
    • Lux3 (Games Academy)
    • Scherbenwerk – Bruchteil einer Ewigkeit (HAW Hamburg)

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP)

Das BMVI, die Branchenverbände BIU und G.A.M.E vergeben den DCP auf der Grundlage einer unabhängigen Juryentscheidung. Der Preis wird seit 2009 vergeben, um die Entwicklung qualitativ hochwertiger, innovativer sowie kulturell und pädagogisch wertvoller Computer- und Videospiele "Made in Germany" zu fördern. Die Preisgelder von insgesamt 385.000 Euro werden je zur Hälfte vom BMVI und den Branchenverbänden zur Verfügung gestellt. Ausgewählt werden die Preisträger von einer unabhängigen Jury aus Wissenschaftlern, Vertretern der Medienpädagogik, des Jugendmedienschutzes, der Politik, der Fachpresse und der Spielebranche.

Pressekontakt zum DCP:

Awardbüro Deutscher Computerspielpreis         

c/o Stiftung Digitale Spielekultur

Hakan Günay

Stadtgespräch - Public Relations DPRG

Kirchenstraße 86 - 81675 München

Tel: +49 (0)89 - 614 657 10

E-Mail: dcp2014@agenturstadtgespraech.de