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Minister Dobrindt beim Spatenstich für den 8-streifigen Ausbau der A7
Minister Dobrindt beim Spatenstich für den 8-streifigen Ausbau der A7

Quelle: René Legrand

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat heute den Startschuss für den Ausbau der A 7 im Abschnitt Hamburg-Stellingen bis Hamburg-Nordwest gegeben - gemeinsam mit dem Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch. Mit dem Ausbau wird die Bundesautobahn A 7 auf einer Länge von 1,9 Kilometern von sechs auf acht Spuren erweitert. Teil des Projektes ist der Bau eines rund 900 Meter langen Lärmschutztunnels im Abschnitt Stellingen. Insgesamt investiert der Bund für das Ausbauprojekt rund 190 Millionen Euro.

Dobrindt: 

Der Ausbau der A 7 ist ein Meilenstein für Hamburg und Schleswig-Holstein. Wir machen einen der am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte fit für die Verkehrszuwächse der Zukunft. Das Projekt ist ein enormer Mobilitätsfortschritt für die Region und ein Erfolg der Rekordmittel unseres Investitionshochlaufs.

Die A 7 Füssen - Flensburg zählt zu den wichtigsten innerdeutschen und europäischen Nord-Süd-Achsen. Im Norden verläuft der SkandinavienVerkehr via Dänemark zum überwiegenden Teil über diese Bundesautobahn. Für den größten deutschen Seehafen Hamburg ist die A 7 eine wichtige Hinterlandanbindung. Im Einzugsgebiet von Hamburg dient sie zudem dem regionalen und städtischen Verkehr.

Der nördlich des Abschnittes Stellingen anschließende Ausbau der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm in Schleswig-Holstein und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest zählt zur zweiten Staffel von ÖPP-Projekten (Betreiber-Modelle). Die Ausbauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Der Ausbau der A 7 erfolgt unter laufendem Verkehr. Die Abschnitt Stellingen der A 7 gehört mit rund 135.000 Kraftfahrzeugen am Tag zu den höchstbelasteten Autobahnabschnitten in Deutschland. Die Baustellenlogistik und der Bau selbst sind daher sehr anspruchsvoll. Für die Autofahrer ist während des Neubaus wesentlich, dass die Anzahl der vorhandenen durchgehenden Fahrstreifen nicht reduziert wird. So können die Beeinträchtigungen minimiert werden.