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Verwaltung und Betreuung der Wasserstraßen

Quelle: Fotolia / Irina Fischer

Die Rendsburger Schwebefähre wird durch einen Neubau ersetzt. Das teilte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, heute mit. Die Schadensbewertung des WSA Kiel-Holtenau und ein externes Gutachten habe ergeben, dass die Rendsburger Schwebefähre nicht repariert werden kann.

Ferlemann:

Die Rendsburger Schwebefähre ist für Radfahrer und Fußgänger eine leistungsstarke Verbindung über den Nord-Ostsee-Kanal. Sie ist außerdem weltweit eine echte Rarität. Wir wissen um die besondere Bedeutung der Fähre für die Region Rendsburg und werden dies beim Neubau berücksichtigen. Um die insgesamt angespannte Verkehrssituation während der Bauzeit rund um Rendsburg zu entlasten, werden wir zusätzlich zum Fußgängertunnel eine schwimmende Ersatzfähre für Radfahrer und Fußgänger einrichten.

Es ist geplant, die Fähre von Montag bis Freitag außerhalb der Ferienzeiten jeweils 8 Stunden pro Tag zu betreiben. Die konkreten Betriebszeiten werden derzeit mit den Verantwortlichen der Region abgestimmt.

Die Schäden an der am 8. Januar 2016 havarierten Schwebefähre betreffen alle Bauteile (Stahl- und Maschinenbau) und die Steuerungstechnik. Das WSA Kiel-Holtenau hat mit den Planungen für den Ersatz der Schwebefähre bereits begonnen. Dabei werden sowohl Belange des Denkmalschutzes als auch neue Anforderungen an eine moderne Steuerungs- und Sicherheitstechnik berücksichtigt. Die Bauzeit soll genutzt werden, um auch die Fahrschienen an der Eisenbahnhochbrücke zu erneuern.