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Spatenstich

Quelle: BMVI

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, hat heute den feierlichen ersten Spatenstich zum 6-streifigen Ausbau der A 7 zwischen Autobahndreieck Walsrode und Anschlussstelle Bad Fallingbostel gesetzt. Der Abschnitt befindet sich in der südlichen Lüneburger Heide und ist rund 8 Kilometer lang. In Ausbau und Modernisierung investiert der Bund rund 59 Millionen Euro.

Ferlemann:

Die A 7 ist als Europastraße eine bedeutende Fernstraßenverbindung im bundesdeutschen und transeuropäischen Verkehrsnetz. Mit dem sechsstreifigen Ausbau und der Modernisierung verbessern wir den Verkehrsfluss und erhöhen die Sicherheit. Auch aufgrund des derzeit schlechten Fahrbahnzustandes im Streckenabschnitt Walsrode - Bad Fallingbostel ist eine zügige Umsetzung des Projekts notwendig. Dafür geben wir jetzt den Startschuss!

Die A 7 ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen und mit rund 964 Kilometern die längste Autobahn in Deutschland. Sie verläuft von der dänischen Grenze bei Flensburg im Norden und endet an der österreichischen Grenze bei Füssen im Süden. Für den Wirtschaftsverkehr und den touristischen Verkehr ist die A 7 die wichtigste Nord-Süd-Verbindung im norddeutschen Raum.

Der Anteil des Schwerverkehrs ist auf der gesamten Strecke sehr hoch. Im Bereich zwischen dem Autobahndreieck Walsrode und der Anschlussstelle Bad Fallingbostel ist die A 7 mit rund 65.000 Fahrzeugen am Tag sowie einem überdurchschnittlichen Lkw-Anteil hoch belastet. Verkehrsprognosen gehen davon aus, dass die Verkehrsbelastung in den kommenden Jahren auf täglich über 70.000 Fahrzeuge steigen wird.

Ferlemann:

Nördlich anschließend werden zwischen den Anschlussstellen Bad Fallingbostel und Soltau-Ost noch zwei weitere Bauabschnitte erweitert, wodurch die A 7 zwischen Hamburg und Hannover dann komplett 6-streifig ausgebaut sein wird. Und das ist auch das Ziel des Bundes.