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Spatenstich

Quelle: BMVI


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, hat heute den zweiten Abschnitt der Ortsumgehung Berne in der Wesermarsch für den Verkehr freigegeben. Der Abschnitt der B 212 ist rund 3 Kilometer lang und führt von der L 866 südlich der Brücke bis zum Kreisverkehrsplatz der B 74. Der Bund hat rund 27,5 Millionen Euro investiert.

Ferlemann:

Mit dieser Verkehrsfreigabe wird Berne spürbar von Verkehr, Abgasen und Lärm entlastet. Dies ist der Anfang. Sobald die Ortsumgehung komplett fertiggestellt ist, werden die positiven Effekte noch deutlicher. Auch die Verkehrsteilnehmer können sich freuen, denn der Verkehr rollt somit außerhalb von Berne.

Die B 212 hat eine große Bedeutung für die Wirtschaft und den Tourismus. Zusammen mit der Landesstraße L 875 ist sie die einzige linksseitig der Weser verlaufende, direkte Verbindung zwischen Bremen, Delmenhorst und dem Unterweserraum sowie den dortigen Seehafenstandorten. Die Bundesstraße ist zudem die wichtigste Verbindung zwischen dem Autobahnnetz - bestehend aus A 1, A 27, A 28 und A 281 - sowie den zentralen Wirtschafts- und Versorgungszentren der Wesermarsch.

Die Ortsumgehung der B 212 für Berne wird in drei Abschnitten erstellt. Die Freigabe des ersten Abschnitts mit der Hunteklappbrücke erfolgte am 10. Dezember 2015. Nun folgt der zweite Abschnitt zwischen der L 866 südlich der Brücke bis zum Kreisverkehrsplatz der B 74. Der dritte Abschnitt liegt zwischen der B 74 und der L 875 bei Harmenhausen. Er befindet sich derzeit im Bau und wird voraussichtlich im Herbst 2018 fertiggestellt.