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Fahrene Fähre

Quelle: Fotolia / kasto

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute den Förderbescheid für die Umrüstung der MS "Münsterland" auf LNG-Antrieb an die AG Ems übergeben. Bei der Aktiengesellschaft Ems handelt es sich um ein vor über hundert Jahren gegründetes Unternehmen, das bereits mit dem Umbau des Fährschiffs MS "Ostfriesland" und dem Neubau des Seebäderschiffs "Helgoland" über Erfahrungen mit Schiffen mit Gasantrieb verfügt.

Ferlemann:

Mit der Übergabe des ersten Förderbescheides geben wir den Startschuss für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen auf einen umweltfreundlichen Antrieb. Damit unterstützen wir die Reeder, die Emissionen in der Schifffahrt zu reduzieren. Gleichzeitig wird mit unserer Förderung der Umstieg auf einen schadstoffärmeren Kraftstoff beschleunigt.

Mit der Umrüstung der MS "Münsterland" kann zukünftig der Fährbetrieb zwischen Emden bzw. Eemshaven und Borkum emissionsarm abgewickelt werden. Dies kommt der Umwelt im Weltkulturerbe Wattenmeer zugute.

Ziel des BMVI-Förderprogramms ist es, den Einsatz von Liqified Natural Gas (LNG) in der Seeschifffahrt voranzutreiben. Die Fördermittel werden aus der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie zur Verfügung gestellt.

LNG als Schiffskraftstoff trägt zur Senkung der Treibhausgas- und der Luftschadstoffemissionen bei. Im Gegensatz zu herkömmlichen, ölbasierten Schiffskraftstoffen verursacht LNG keinerlei Schwefeloxid-Emissionen (SOx). Stickoxid-Emissionen (NOx) werden im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen um bis zu 90 Prozent und Partikel-Emissionen um ca. 98 Prozent reduziert.