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Vekehrsfreigabe Langenfelder Brücke mit BM Scheuer

Quelle: BMVI

Ein entscheidender Tag für Schleswig-Holstein: Der sechsspurige Ausbau der A 7 zwischen Hamburg und Bordesholm ist fertiggestellt. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute den letzten Streckenabschnitt auf Höhe der Anschlussstelle Kaltenkirchen für den Verkehr freigegeben. Damit ist nun die A 7 in Schleswig-Holstein komplettiert.

Ferlemann:

Die A 7 ist eine Lebensader des Verkehrs in Deutschland und Nordeuropa. Jetzt ist sie noch leistungsfähiger: Auf rund 60 Kilometern ist sie in Schleswig-Holstein jetzt sechsspurig - und das in einer Rekordzeit von vier Jahren. Ab sofort sinken Reisezeit und Staugefahr, dafür verbessern sich Erreichbarkeit und Sicherheit. Die Schleswig-Holsteiner und die Urlauber profitieren davon genauso wie der internationale Warenverkehr. Die heutige Verkehrsfreigabe ist daher ein echter Meilenstein für die Mobilität in Deutschland.

Mit 962 Kilometern ist die A 7 die längste Autobahn Deutschlands. Sie reicht von Handewitt bis nach Füssen, verbindet Dänemark mit Österreich. Im Zuge des Ausbaus in Schleswig-Holstein wurden 63 Brücken neu gebaut oder saniert. Der Schallschutz wurde ebenfalls berücksichtigt: Über sechs Kilometer wurde geräuschmindernder, offenporiger Asphalt verbaut. Zudem entstanden zwölf Kilometer an Lärmschutzwänden und 15 Kilometer an Lärmschutzwällen. Natur- und Umweltschutz werden durch zwei Grünbrücken sowie 500 Meter Fledermausüberflughilfen berücksichtigt.

Der Ausbau der A 7 erfolgte als Verfügbarkeitsmodell in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP). Dieses setzt einen starken Anreiz für hochwertige Qualität und möglichst ungehinderten Verkehrsfluss. Der Vertrag mit der Projektgesellschaft Via Solutions Nord - bestehend aus HOCHTIEF PPP Solutions, Dutch Infrastructure Fund und KEMNA BAU Andreae - umfasst Bau, Betrieb, Erhaltung und die anteilige Finanzierung über einen Zeitraum von 30 Jahren.

Auf Höhe der Anschlussstelle Neumünster-Süd erfolgen in den kommenden Wochen noch letzte Bauarbeiten. Auf rund drei Kilometern Länge bleibt die Verkehrsführung daher noch eingeschränkt.