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Der Bund entlastet Wesel vom Durchgangsverkehr: Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, haben heute den Startschuss für den Neubau der Ortsumgehung Wesel gegeben.

Enak Ferlemann:

Das sind beste Nachrichten für Wesel: Der Durchgangsverkehr wird die Hansestadt am Rhein künftig umfahren. Mit dem vierspurigen Neubau steigern wir den Verkehrsfluss in der Region - und senken zugleich die Verkehrsbelastung der Hauptverkehrsstraßen in Wesel deutlich um bis zu 70 Prozent. Wir entlasten die Anwohner von Lärm und Abgasen und erhöhen somit die Lebensqualität vor Ort. Und wir steigern die Verkehrssicherheit, insbesondere für Radfahrer und Fußgänger. Davon profitieren alle.

Rund 220 Millionen Euro investiert der Bund in den rund 4 Kilometer langen Neubau. Damit wird die B 58 in ihrer überregionalen Verkehrsbedeutung weiter gestärkt. Die Bundesstraße verbindet den Niederrhein mit dem westlichen Münsterland. Außerdem verbindet sie die Autobahn A 3 mit der A 57.

Die neue Umgehungsstraße macht die Umgehung Wesel komplett. Bereits erfolgreich abgeschlossen sind die 2009 fertiggestellte Rheinquerung Wesel und die Umgehung Büderich (2014).