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Freie Fahrt im deutsch-niederländischen Grenzgebiet: Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute die Nordumgehung Nordhorn für den Verkehr freigegeben – gemeinsam mit Bernd Althusmann, Verkehrsminister des Landes Niedersachsen.

Ferlemann:

Die Nordumgehung ist ein Meilenstein für Nordhorn. Ab sofort können Autos und Lkws die Innenstadt weitläufig umfahren. Auch der Grenzverkehr von und in die Niederlande spart dadurch Zeit – ein echtes Plus für die Wirtschaftsregion, die nun noch enger zusammen wächst. Gleichzeitig entlastet die Nordumgehung die Anwohner von Lärm und Verkehr. Das Geld, das wir hier investiert haben, ist wahrlich gut angelegt.

Nordhorn liegt im Schnittpunkt zweier überregional bedeutsamer, grenzüberschreitender Bundesstraßen: der B 213 und der B 403. Die neue Umgehungsstraße beginnt im Nordhorner Ortsteil Frenswegen an der B 403. Von dort verläuft sie Richtung Osten und endet nach knapp 7 Kilometern in Höhe Klausheide an der B 213. Zusätzlich entstand eine knapp 2 Kilometer lange Querspange zwischen Wietmarscher Straße und Lingener Straße. Diese ist bereits seit Oktober 2018 unter Verkehr.

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat rund 40 Millionen Euro in die insgesamt rund 9 Kilometer lange Neubaustrecke und den Ausbau des vorhandenen Straßennetzes investiert. Die Stadt Nordhorn beteiligt sich durch den Bau eines Knotenpunktes zusätzlich mit rund 2 Millionen Euro an den Kosten.