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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute in Celle verkündet, dass Bundesminister Andreas Scheuer die von Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann beantragte Baufreigabe für den Mittelteil der Ortsumgehung Celle erteilt hat. Damit ist die Finanzierung des Projektes durch den Bund sichergestellt.

Ferlemann:

Heute ist ein guter Tag für Celle! Mit dem nun absehbaren Baubeginn der Ortsumgehung können die vom Durchgangsverkehr leid-geplagten Bürgerinnen und Bürger der Stadt endlich aufatmen. Ich freue mich sehr, diese wichtige Entscheidung zur nachhaltigen Entlastung der hochbelasteten Ortsdurchfahrt von Celle persönlich verkünden zu können. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität. Deswegen ist es ein großer Segen für Celle und die Region, der Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur mit dem wichtigsten Bauabschnitt der neuen Ortsumgehung einen kräftigen Schub versetzen zu können und somit die Leistungsfähigkeit des Bundesstraßennetzes zu verbessern. Es hat sich wieder einmal gezeigt: Nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, haben sich unsere Anstrengungen gelohnt. Mit der lang ersehnten Baufreigabe kann nun endlich mit den Bauvorbereitungen für das Herzstück der Ortsumgehung Celle begonnen werden.

In Celle treffen mit der B 3, der B 191 und der B 214 drei Bundesstraßen aufeinander, hinzu kommen drei weitere Landesstraßen. Sie bilden im Innenstadtbereich einen achtstrahligen Stern, in dessen Zentrum es zu einer erhöhten Konzentration der Verkehrsbelastungen kommt. Auf der zentral gelegenen Alerbrücke konzentrieren sich die Verkehrsbelastungen auf rund 30.000 Kraftfahrzeuge am Tag. Insbesondere zur Entlastung der Innenstadt sind die rund 92 Millionen für die Ortsumgehung gut angelegtes Geld.