Alle Pressemitteilungen Alle Pressemitteilungen

Für einen besseren Verkehrsfluss an der Kreuzung der Bundesautobahnen 6 und 9: Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute den ersten Spatenstich für den Umbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost gesetzt - gemeinsam mit Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaats Bayern.

Scheuer:

Die Nürnberger leben an einem internationalen Verkehrsknotenpunkt: Hier rollt der Verkehr aus Berlin und München, aus Frankreich und Tschechien. Um die Staugefahr zu reduzieren, haben wir die A 6 in den vergangenen Jahren konsequent sechsstreifig ausgebaut. Mit dem heutigen Spatenstich beseitigen wir das Nadelöhr Autobahnkreuz Nürnberg-Ost. Das hilft dem Transitverkehr - und den Menschen vor Ort, die nun schneller zur Arbeit und nach Hause kommen.

Der Bund investiert in den Umbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost rund 118 Millionen Euro. Die Rampen Berlin (A 9) - Heilbronn (A 6) und umgekehrt sollen jeweils auf zwei Fahrstreifen erweitert werden. Unter anderem wird eine 600 Meter lange Brücke, ein sogenannter "Overfly", errichtet.

Aktuell wird eine Verkehrsbelastung von bis zu 82.000 Fahrzeugen pro Tag verzeichnet, abschnittsweise mit einem Schwerlastanteil von bis zu 30 Prozent. Der Umbau des Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost wird daher als hochwirtschaftliche Maßnahme eingestuft. Das ermittelte Nutzen-Kosten-Verhältnis ist größer 10 - das bedeutet, das für jeden investierten Euro zehn Euro volkswirtschaftlichen Nutzen generiert wird.