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Bundesminister Scheuer begutachtet ein Computerspiele-Projekt

Quelle: BMVI

Pünktlich zur Gamescom hat das BMVI den ersten Förderaufruf zur großvolumigen Computerspieleförderung des Bundes veröffentlicht.
Erstmals können damit in Deutschland Games-Projekte in Millionenhöhe gefördert werden. Entwickler und Studios können ihre Ideen ab dem 28. September einreichen. Eine Förderung von bis zu 50 Prozent ist möglich.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Bei uns werden viele Spiele verkauft - insbesondere in Zeiten von Corona - aber leider noch nicht entwickelt. Das wollen wir mit der Games-Förderung des Bundes ändern, denn wir wollen auch in diesem Markt ganz oben mitspielen. 250 Millionen Euro Bundesförderung sind ein starkes Signal! Pünktlich zur Gamescom starten wir die großvolumige Förderung des Bundes - mit richtig viel Geld für einzelne Spiele. Erste Games-Großprojekte gebe ich bis Ende des Jahres frei.

Im Koalitionsvertrag von Februar 2018 haben CDU/CSU und SPD vereinbart, eine Computerspieleförderung auf Bundesebene einzuführen. Der Entwicklerstandort Deutschland soll damit gestärkt und international wettbewerbsfähig gemacht werden. Mit dem neuen Programm investiert der Bund in den kommenden Jahren 250 Millionen Euro in diese wichtige Zukunftsbranche.

Im Vorgriff auf die EU-Zustimmung für die Hauptphase hat das BMVI im letzten Jahr eine Pilotförderung für Projekte bis zu 200.000 Euro Förderbetrag geschaltet. Gegenwärtig gibt es über 200 Förderprojekte, die laufen oder unmittelbar am Start stehen, vier sind schon abgeschlossen. Das Gesamtvolumen der festgelegten Förderung beläuft sich mittlerweile auf rund 20 Millionen Euro. 99 Prozent der bewilligten Projekte sind von Klein- und Mittleren Unternehmen, 87 Prozent von Kleinstunternehmen (unter zehn Mitarbeiter). Bereits die Pilotförderung des Bundes umfasst mehr als 70 Prozent aller Games-Förderprojekte in Deutschland.

Alle Informationen zum Thema Gamesförderung sowie eine Übersicht der aktuell in der Förderung befindlichen Projekte finden Sie hier, den Förderaufruf und die zugrundeliegende Förderrichtlinie zur großvolumigen Förderung hier.