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Heute startet der Wettbewerb zur Standortwahl eines Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen. Das Zentrum soll Teil des Netzwerks des geplanten Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft werden. Interessierte Konsortien können ab sofort ihre Konzeptideen einreichen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

Wasserstoff für die Praxis! Wir suchen nach geeigneten Standorten für die Wasserstofftechnologie. Ein Anwendungszentrum soll sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Mobilitätsbereich konzentrieren. Gerade kleineren und mittelständische Unternehmen sowie Start-Ups wird das Zentrum die benötigte Entwicklungsumgebung bieten, um sich auf dem internationalen Markt zu positionieren. So treiben wir den Transformationsprozess der Automobilzulieferindustrie voran und sorgen dafür, dass aus innovativen Technologien deutscher Unternehmen marktfähige Produkte werden.

Zum Wettbewerb:
Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Standort für ein Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie zu finden, das sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für Mobilitätsanwendungen konzentriert. Für die bis zu drei Gewinner des Wettbewerbs gibt das BMVI eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit in Auftrag. Diese bildet die Basis für die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums.

Details zu den Wettbewerbsunterlagen finden Sie hier: https://www.now-gmbh.de/aktuelles/pressemitteilungen/standortwettbewerb-anwenderzentrum

Die Wettbewerbsbeiträge können bis 20. Januar 2021 über die Plattform easy-Online (https://foerderportal.bund.de/easyonline/) eingereicht werden.

Zum Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft:
Mit dem Zentrum Mobilität der Zukunft soll ein über mehrere Standorte verteilter Ort geschaffen werden, an dem die Mobilität von Morgen neu gedacht und entwickelt wird. Das Zentrum soll auf Basis neuer technologischer Möglichkeiten Antworten darauf finden, wie sich Menschen fortbewegen und Waren transportiert werden können.
Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft soll den notwendigen Freiraum schaffen, kreativ, quer-denkend, interdisziplinär und innovativ zukunftsweisende Mobilitätskonzepte zu erdenken (Think Tank), zu entwickeln (Entwicklungszentren) und in der Praxis unmittelbar zu erproben (Praxiscampus).
Eine wissenschaftliche Anbindung soll über entsprechende Lehrstühle erfolgen - eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie soll über gemeinsame Forschungs- und Innovations-Vorhaben, die bis zur Marktreife erproben, bis zur Unterstützung der Gründung von neuen Unternehmen stattfinden. Mögliche Entwicklungsschwerpunkte sind hierbei u.a. Wasserstofftechnologien, synthetische Kraftstoffe, innovative Logistikkonzepte und vor allem auch digitale, plattformbasierte Mobilitätskonzepte.