Alle Pressemitteilungen Alle Pressemitteilungen

Die Vorzugsvariante für den Ausbau der A 1 und A 3 im Raum Leverkusen steht fest: Die Planung der Erweiterung auf acht Fahrstreifen wird in der vorhandenen Höhenlage erfolgen. Das hat Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, heute bekannt gegeben.

Ferlemann:

Die A 1 und 3 gehören zu den wichtigsten Autobahnen in Deutschland. Sie reichen von der Ostsee bis ins Saarland, von den Niederlanden bis nach Österreich. Damit ist klar: Wo sich diese Strecken in Leverkusen kreuzen, muss der Verkehr reibungslos fließen. Die Festlegung auf die Vorzugsvariante in der bestehenden Höhenlage ist ein wichtiger Schritt für Leverkusen: Sie ermöglicht einen schnellen Ausbau und minimiert die Belastung für Pendler und Wirtschaftsverkehr. Das Planfeststellungsverfahren rückt mit dem heutigen Tag ein großes Stück näher.

Die A 1 und A 3 sollen im Raum Leverkusen in drei Bauabschnitten über insgesamt 11,4 Kilometer Länge auf acht Spuren erweitert werden. Seit 2017 ist bereits der 1. Bauabschnitt im Zuge der A 1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West in Bau.

Aufgrund der komplexen baulichen und städtebaulichen Situation in Leverkusen war es nötig, die möglichen Varianten für den 2. und 3. Bauabschnitt (A 1, AK Leverkusen-West - AK Leverkusen und A 3, AS Leverkusen-Zentrum - AK Leverkusen) intensiv abzuwägen. Bei der Entscheidung standen nicht nur die Aspekte Umweltverträglichkeit, Trassierung, Verkehrssicherheit, Bauablauf und Baukosten im Fokus. Auch die angestrebte Minderung der Belastung durch Feinstaub und Stickstoffoxide ist in die vertiefte Betrachtung einbezogen worden.

Das eindeutige Ergebnis ist, dass der Hochlage (der sogenannten Stelze) im Zuge der A 1 AK Leverkusen-West - AK Leverkusen sowie dem Ausbau der bestehenden A 3-Strecke zwischen AS Leverkusen-Zentrum und AK Leverkusen der Vorzug zu geben ist.

Mit der Festlegung der Vorzugsvariante kann nun die vertiefte Planung als Grundlage für den Vorentwurf begonnen werden. Darauf aufbauend wird später das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.