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Der Ausbau der B 243 von Bad Sachsa in Niedersachsen bis zur A 38 in Thüringen geht voran: Seit heute rollt der Verkehr auf der gesamten Ortsumgehung Mackenrode, nachdem auch die Umfahrung der Ortschaft Nüxei fertiggestellt wurde. Somit werden Mackenrode und Nüxei vom Durchgangsverkehr entlastet. Der Bund hat rund 52 Millionen Euro in die rund 5,4 Kilometer lange Neubaustrecke investiert. Aufgrund der Corona-Pandemie musste auf das traditionelle Durchschneiden eines Bandes verzichtet werden.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Heute ist ein großer Tag für den Südharz: Mit der Ortsumgehung Mackrenrode machen wir die B 243 in Niedersachsen und Thüringen noch leistungsstärker - und damit die Region noch attraktiver. Ob Anwohner oder Urlauber, sie alle profitieren von kürzeren Fahrzeiten, mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm. Ein echter Gewinn! Die rund 52 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld.

Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung:

Es freut mich sehr, dass die B 243 nun länderübergreifend fertig gestellt ist. Der Neubau war unbedingt erforderlich, weil die Verkehre nach der Grenzöffnung stark angestiegen waren. Im September 2014 war die Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Barbis; nun ist die restliche Strecke bis nach Thüringen hinein fertig. Die neue Bundesstraße wird den Verkehrsfluss deutlich verbessern und die Anwohner entlasten. Das Projekt zeigt, dass die Straßenbauverwaltungen der Länder beim länderübergreifenden Neubau von Bundesstraßen gut zusammenarbeiten.

Susanna Karawanskij, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft:

Mit der Ortsumfahrung Mackenrode rücken Niedersachsen und Thüringen, ja die gesamte Harzregion, noch näher zusammen. Die Geduld und Beharrlichkeit der Anwohnerinnen und Anwohner hat sich gelohnt. Denn die B 243 zwischen Thüringen und unseren Nachbarn in Niedersachsen ist bald die erste Bundesstraße ohne Ortsdurchfahrt in unserem Freistaat. Das macht den Verkehr flüssiger, entlastet die Ortschaften von Abgasen und Lärm und erhöht die Sicherheit für die Menschen vor Ort. Ich bedanke mich beim Bund, der die Ortsumfahrung finanziert hat.

Die insgesamt rund 110 Kilometer lange B 243 hat eine wichtige Funktion für den Südharz: Sie verbindet die Städte Osterode, Herzberg, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Mackenrode mit der A 7 bei Seesen in Niedersachsen und der A 38 bei Nordhausen in Thüringen. In den gesamten Ausbau der B 243 von südlich Bad Sachsa bis zur A 38 investiert der Bund insgesamt rund 128 Millionen Euro.

Große Teile der Neubaustrecke südlich von Bad Sachsa konnten bereits im November 2019 für den Verkehr freigegeben werden. Bestandteil der Ortsumgehung Mackenrode ist unter anderem auch eine 50 Meter breite Grünbrücke.

Aktuell befinden sich südlich von Mackenrode die Ortsumgehungen Holbach und Günzerode im Bau. Mit Fertigstellung wird die B 243 in Thüringen komplett frei von Ortsdurchfahrten sein. Zugleich wird sie zwischen der A 7 und der A 38 fast durchgängig drei- bis vierstreifig befahrbar sein.