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Anlässlich des 2021 anstehenden Abschlusses der Finanzierungsvereinbarung zur Erweiterung des Umschlagbahnhofs Kornwestheim erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger:

Der Kombinierte Verkehr ist ein unverzichtbares und zukunftsträchtiges Mittel, um Transporte - wo immer dies sinnvoll und möglich ist - auf Schiene und Wasserstraße zu verlagern. Dazu bedarf es jedoch einer weiteren Steigerung der Attraktivität des Kombinierten Verkehrs. Insofern freue ich mich, dass der Bund hierzu mit dem in diesem Jahr vorgesehenen Abschluss einer Baufinanzierungsvereinbarung für die Erweiterung des Umschlagbahnhofs Kornwestheim einen wertvollen Beitrag leisten kann.

Die Umschlagleistung des Umschlagbahnhofs Kornwestheim ist seit 2010 deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei etwa 140 Tausend Ladeeinheiten/Jahr. Die vorhandene Kapazität reicht aktuell noch aus, jedoch ist eine Erweiterung mit Blick auf die für 2030 erwarteten Umschlagzahlen dringend erforderlich. Das neu zu bauende, im Endzustand 720 m lange und mit drei Umschlagkränen ausgerüstete Modul soll dabei eine klare Ausrichtung auf den Seehafenhinterlandverkehr haben.

Der Neubau des Umschlagbahnhofs erfolgt im Rahmen des Vordringlichen Bedarfs des Bedarfsplans Schiene. Der Bund will dazu für das Vorhaben 74 Mio. Euro zur Verfügung stellen. 2022 soll der Baubeginn für die erste Stufe sein, die zweite Baustufe folgt voraussichtlich 2027. Die Gesamtfertigstellung soll bis 2030 erfolgen.