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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute in einem feierlichen Rahmen die verlegte B 211 zwischen Mittelort und Brake für den Verkehr freigegeben - gemeinsam mit Bernd Althusmann, Verkehrsminister des Landes Niedersachsen. Das südwestliche Teilstück der Neubaustrecke wurde bereits im Dezember 2020 fertiggestellt.

Ferlemann:

Heute ist ein guter Tag für die Wesermarsch. Mit der Ortsumgehung entschärfen wir die unfallträchtige Verkehrssituation hier vor Ort und entlasten die Menschen dauerhaft vom Durchgangsverkehr. Das bedeutet weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Verkehrssicherheit. Die Ortsumgehung bringt einen spürbaren Gewinn an Lebensqualität für alle Anwohner.

Die B 211 ist für die gesamte Region im Unterweserraum eine wichtige überregionale Verbindung und wickelt einen wesentlichen Teil des Berufs- und Wirtschaftsverkehrs ab. Zudem besitzt sie auch eine wichtige Funktion als Hafenhinterland-Anbindung für den Hafen Brake und in Verbindung mit der B 212 für den Hafen Nordenham. Die B 211 ist mit einem Verkehrsaufkommen von rund 12.000 Fahrzeugen täglich mit einem hohen Lkw-Anteil belastet.

Hierfür sind leistungsfähige Verkehrswege notwendig. Sie sind Grundlage für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Sie erhöhen die Mobilität, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Wettbewerbsfähigkeit. Der Bund hat die rund 46 Millionen Euro für diese Maßnahme gut angelegt,

betont Ferlemann.

Gerade dort, wo die Belastung der Menschen besonders groß ist, müssen wir Lücken im bestehenden Netz schließen und Ortsdurchfahrten für den Durchgangsverkehr beseitigen.