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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, wird am Mittwoch, 16. Juni, den dritten Abschnitt der Ortsumgehung Berne in der Wesermarsch feierlich für den Verkehr freigeben – gemeinsam mit Bernd Althusmann, Verkehrsminister des Landes Niedersachsen. Dieser Abschnitt ist etwa 5,5 Kilometer lang und kostet rund 46 Millionen Euro. Damit ist die Ortsumgehung Berne vollständig fertiggestellt.

Ferlemann:

Das ist ein guter Tag für die Wesermarsch. Mit der Verkehrsfreigabe des dritten Abschnitts der Ortsumgehung vom Kreisverkehrsplatz an der B 74 bis zur L 875 entschärfen wir die unfallträchtige Verkehrssituation hier vor Ort und entlasten die Menschen dauerhaft vom Durchgangsverkehr. Das bedeutet weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Verkehrssicherheit. Nun kann die Ortsumgehung als leistungsfähige Verkehrsachse ihre volle Wirkung entfalten und bringt einen spürbaren Gewinn an Lebensqualität für alle Anwohner.

Die B 212 stellt zusammen mit der Landesstraße L 875 die einzige linksseitig der Weser verlaufende direkte Verbindung zwischen dem Oberzentrum Bremen und der Stadt Delmenhorst mit dem Unterweserraum und seinen Seehafenstandorten dar. Sie ist die wichtigste Verbindung zwischen dem Autobahnnetz (A 1, A 27, A 28, A 281) und den zentralen Wirtschafts- und Versorgungszentren der Wesermarsch und hat daher eine große Bedeutung für die Wirtschaft und den Tourismus.

Die Ortsumgehung Berne im Zuge der B 212 wurde in drei Abschnitten realisiert. Die Freigabe des ersten Abschnitts mit der Hunteklappbrücke geschah am 10. Dezember 2015, die Freigabe des zweiten Abschnitts zwischen der L 866 bis zum Kreisverkehr an der B 74 erfolgte am 8. Dezember 2016.

Der Bund hat in die etwa 10 Kilometer lange Ortsumgehung Berne insgesamt rund 121 Millionen Euro investiert.