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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, wird morgen gemeinsam mit Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, den Startschuss für den Bau der Ortsumgehung Wolgast im Zuge der B 111 geben. Der Bund investiert in den 6,8 Kilometer langen Neubauabschnitt rund 133 Millionen Euro.

Ferlemann:

Mit der Ortsumgehung Wolgast schaffen wir eine schnellere und leistungsfähigere Straßenverbindung vom Festland zur Insel Usedom, die noch dazu vom Schiffsverkehr auf der Peene unabhängig ist. Wir entlasten Wolgast von Verkehr, Lärm und Abgasen - und verbessern damit die Lebensqualität und Verkehrssicherheit. Mit der optimierten Verbindung von der A 20 auf die beliebte Urlaubsinsel sorgen wir außerdem für Wachstum und Beschäftigung: Wir stärken den aktuell wieder angelaufenen Tourismus als wichtigen Impulsgeber für die weitere wirtschaftlichen Entwicklung der ganzen Region. Die Brücke über die Peene wird ein beeindruckendes Bauwerk werden.

Die Verkehrsfreigabe ist für 2027 geplant. Highlight der Ortsumgehung wird die rund 1,5 Kilometer lange Brücke sein. Sie führt die neue Straße in bis zu 42 Metern Höhe über den Peenestrom und sichert damit den unterbrechungsfreien Schiffsverkehr. Die gewählte Brückenkonstruktion - eine Zügelgurtbrücke - ist in Ostdeutschland bislang einmalig.