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Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute gemeinsam mit Martin Dulig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen, die B 169 Ortsumfahrung Göltzschtal im Vogtland für den Verkehr freigegeben. Der Bund investiert in die Realisierung des Projekts rund 61 Millionen Euro.

Bilger:

Ab heute rollt der Verkehr auch auf den beiden südlichen Abschnitten der Ortsumfahrung und damit nicht mehr durch Falkenstein und Ellefeld. Mit der Verkehrsfreigabe wird die für den Städteverbund wichtige Entlastung vom überregionalen Verkehr nun nahezu in Gänze verwirklicht und somit auch die Verkehrssicherheit und Lebensqualität der Anwohner spürbar verbessert.

Die zweistreifige Ortsumgehung führt westlich um den Städteverbund Göltzschtal mit den Ortschaften Rodewisch, Auerbach, Ellefeld und Falkenstein. Die südlichen rund 4 Kilometer langen Abschnitte der B 169, wurden heute dem Verkehr übergeben. Gemeinsam mit den seit 2014 und 2016 realisierten Abschnitten sind die wesentlichsten Bestandteile der 10,4 km langen Ortsumfahrung nun unter Verkehr.

Die rund 260 km lange B 169 führt in Südwest-Nordost-Relation von Plauen über Chemnitz nach Cottbus. Sie ist eine wichtige überregionale Verbindungsachse zur Anbindung der mittelzentralen Städteverbünde Göltztschal (Falkenstein/Ellefeld/Auerbach/Rodewisch) sowie Schneeberg/Aue an die Oberzentren Plauen und Chemnitz. Es bestehen Verknüpfungen mit der A 72 (Hof – Chemnitz) und der B 94 (Anbindung Mittelzentrum Reichenbach).